16.07.2018

IRKA-Vorsitz wechselt von Liechtenstein nach Vorarlberg

Die Internationale Regierungskommission Alpenrhein (IRKA) hat am 13. Juli 2018 in Vaduz getagt. Dabei standen die Information über den Hochwasserschutz im Rahmen von RHESI und des Vorprojektes Dammsanierung in Liechtenstein und St. Gallen, das Gewässermonitoring Fischbesiedlung und die Übergabe des Vorsitzes von Regierungsrätin Dominique Gantenbein (FL) an Landesrat Christian Gantner als Vertreter von Landeshauptmann Markus Wallner (Vlbg.) im Vordergrund.

Hochwasserschutz

Im Rahmen der Sitzung nahmen die Regierungsvertreter Kenntnis von den neuesten Entwicklungen im Projekt RHESI und dem Vorprojekt Dammsanierung in Liechtenstein und St. Gallen. Die gegenseitige Information der Anlieger des Alpenrheins über laufende Projekte ist von grosser Bedeutung und ermöglicht eine zielgerichtete, abgestimmte und solidarische Zusammenarbeit.

Gewässermonitoring Fischbesiedlung

Seit 2007 wird am Alpenrhein ein ökologisches Basismonitoring durchgeführt. Dieses definiert an welchen Stellen in welcher Periodizität welche Parameter erhoben werden sollen. Das innerhalb der IRKA abgestimmte System ermöglicht eine einheitliche Betrachtung des Projektgebietes, liefert Erkenntnisse zu Veränderungen im Gewässersystem und bildet die Grundlage zur Evaluation von durchgeführten Verbesserungsmassnahmen. Dabei wird alle drei Jahre alternierend ein Monitoring zur Kleinlebewesen- oder Fischbesiedlung durchgeführt. Die Untersuchung wird analog zur ersten Erhebung im Jahr 2013 durchgeführt, um die Vergleichbarkeit der Resultate sicherzustellen. An der Sitzung genehmigte die Regierungskommission den Antrag zur Durchführung der 2. Erhebung der Fischbesiedlung im Jahr 2019.

Vorsitzwechsel von Liechtenstein nach Vorarlberg

Turnusgemäss übernahm Vorarlberg für die nächsten zwei Jahre den Vorsitz der Internationalen Regierungskommission Alpenrhein von Liechtenstein. Regierungsrätin Dominique Gantenbein verdankte die gute und freundschaftliche Zusammenarbeit zum Wohle des Alpenrheins und seiner Anlieger und wünschte ihrem Nachfolger Landeshauptmann Markus Wallner viel Erfolg und Freude für seine Tätigkeit.

Factbox:

Wer ist die IRKA?

Die Mitglieder der Internationalen Regierungskommission Alpenrhein (IRKA) treffen sich in der Regel einmal jährlich zu einer Kommissionssitzung. Dabei wird über den Stand der laufenden Projekte berichtet. Ebenso werden anstehende aktuelle Themen erörtert sowie Beschlüsse zu neuen Projekten gefasst.

Die Regierungen des Fürstentums Liechtenstein, des Landes Vorarlberg und der Kantone Graubünden und St. Gallen verfolgen im Rahmen der „Kooperationsvereinbarung Alpenrhein“ seit Dezember 1995 als übergeordnetes Ziel, eine sichere und nachhaltige Entwicklung zum gemeinsamen Nutzen des Alpenrheingebiets zu fördern, insbesondere die Gewährleistung der Hochwassersicherheit, die sparsame und umweltverträgliche Nutzung von Raum und Ressourcen sowie die Erhaltung und Mehrung der Naturwerte am Alpenrhein.

Mitglieder der IRKA sind Landeshauptmann Mag. Markus Wallner (Vorarlberg, Vorsitz) Regierungsrätin Dominique Gantenbein (Fürstentum Liechtenstein), Regierungsrat Marc Mächler (Kanton St. Gallen), und Regierungsrat Dr. Mario Cavigelli (Kanton Graubünden). Als Vertreter der Republik Österreich nimmt Dr. Heinz Stiefelmeyer und als Vertreter der Schweiz Hans Peter Willi (GRK) an den jeweiligen IRKA-Sitzungen teil.

    Erich Büsser (GR), Heinz Stiefelmeyer (Gemeinsame Rheinkommission GRK, AT)), Landesrat Christian Gantner (Vlbg.), Regierungsrätin Dominique Gantenbein, Regierungsrat Marc Mächler (SG), Hans Peter Willi (Gemeinsame Rheinkommission GRK, CH)


    Erich Büsser (GR), Thomas Blank (Vlbg.), Daniel Dietsche (SG), Roger Kolb (Referent), Heinz Stiefelmeyer (Gemeinsame Rheinkommission GRK, AT)), Landesrat Christian Gantner (Vlbg.), Regierungsrätin Dominique Gantenbein, Regierungsrat Marc Mächler (SG), Stephan Jäger, Aurelia Spadin (Programmbeauftragte IRKA), Helmut Kindle, Hans Peter Willi (Gemeinsame Rheinkommission GRK, CH)


  • Regierung
  • Begegnung mit einem Kleinstaat
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