Ministerium für Inneres, Justiz und Wirtschaft

Gefährdungsanalyse

Braucht Liechtenstein eine Gefährdungsanalyse?

Sicherheit ist ein wichtiger Standortfaktor und Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung. Liechtenstein ist in den letzten rund 80 Jahren von grossen Katastrophen und Notlagen verschont geblieben. Dennoch kann das Eintreten solcher Ereignisse nicht ausgeschlossen werden. Eine fundierte Auseinandersetzung mit Katastrophen und Notlagen hat bisher nur partiell stattgefunden.

Für einen Kleinstaat mit beschränken Ressourcen wird es nicht in jedem Fall möglich sein, Katastrophen und Notlagen autonom zu bewältigen. Von zentraler Bedeutung ist für Liechtenstein deshalb die Zusammenarbeit mit den Nachbarstaaten. Anlässlich der militärisch-zivilen Katastrophenschutzübung "Kombi 13" im Sommer 2013 haben die Schweiz und Liechtenstein die grenzüberschreitende Hilfeleistung geprobt.

Was wird analysiert?

Analysiert werden die für Liechtenstein massgebenden Gefährdungen, diese können naturbedingt, technisch oder gesellschaftlich bedingt sein (wie z.B. Erdbeben, Hochwasser, Grippepandemie). Auf der Basis der Gefährdungsanalyse wird ein Massnahmenplan erstellt, um erkannte Defizite bei der Bewältigung von ausserordentlichen Lagen zu beheben.

Die Gefährdungsanalyse gliedert sich in drei Phasen (Phase I konnte Ende 2012 abgeschlossen werden, aktuell laufen die Arbeiten zur Neuorganisation des Sicherheitsverbunds Liechtenstein):
Phase I: Situationsanalyse, Definition der Gefährdungen und Risikoabschätzung;
Phase II: Klärung der Aufgaben der verschiedenen Akteure bei Prävention, Vorsorge und Bewältigung;
Phase III: Massnahmenplanung zur Bewältigung möglicher Defizite.

"Rollende" Aufgabe

Einschätzungen von Gefährdungslagen können sich im Laufe der Zeit ändern. So kann ein Risiko plötzlich eine neue Bedeutung erhalten, was zu einer neuen Ausgangslage führt. Gefährdungsanalysen und Massnahmenpläne unterliegen somit einer rollenden Überprüfung und Anpassung.


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