Ministerium für Gesellschaft

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Regierungsrat Dr. Mauro Pedrazzini
Minister für Gesellschaft

     

    Das Ministerium für Gesellschaft zeichnet sich für die Gesellschafts- und Sozialpolitik des Fürstentums Liechtenstein verantwortlich. Das Ministerium wurde mit dem Amtsantritt der Regierung 2013 neu geschaffen und hat Aufgaben von drei bis dahin bestehenden Ressorts übernommen: Soziales, Gesundheit und Familie- und Chancengleichheit. 

    Eine Hauptaufgabe des Ministeriums für Gesellschaft sind die Sozialhilfe sowie die Sozialversicherungen. Das Ministerium koordiniert zu einem grossen Teil die sozialen Sicherungssysteme in Liechtenstein wie die Alters- und Hinterlassenenversicherung, die Krankenversicherung oder auch die Mutterschaftszulagen. Ein Schwerpunkt sind die Alterspolitik und in die Sicherung der finanziellen Leistungsfähigkeit der AHV.

    Im Bereich Gesundheit trägt das Ministerium für Gesellschaft für die Gesundheitspolitik und das Spitalwesen Sorge. Das Land Liechtenstein hat nach Art. 18 der Landesverfassung einen öffentlichen Versorgungsauftrag zu erfüllen. Dazu gehört insbesondere die Schaffung und ständige Optimierung der Infrastruktur (Spitalversorgung, Leistungserbringer, Versicherungswesen, Arzneimittelwesen etc.), unter gleichzeitiger Vermeidung einer Überversorgung, sowie die wirksame Kontrolle und Steuerung der steigenden Gesundheitskosten.

    Das Ministerium für Gesellschaft befasst sich zusätzlich mit familienpolitischen Massnahmen wie beispielsweise der Kinder- und Jugendförderung. Seitens des Staates wird die Familie mittels verschiedener Massnahmen unterstützt, so etwa durch finanzielle Beiträge, Steuervorteile, Hilfestellung bei der Bewältigung von schwierigen Lebenslagen und verschiedene Beratungsangebote.

    Ein weiterer Schwerpunkt des Ministeriums für Gesellschaft ist die Chancengleichheit. Sie umfasst die Gleichstellung in allen Lebensbereichen von Mann und Frau, von Menschen mit Behinderungen und anderen Bevölkerungsgruppen. Das Ministerium für Gesellschaft bemüht sich, sozialer Benachteiligung aktiv entgegenzutreten.