Ministerium für Präsidiales und Finanzen

Abkommenstext, Bericht und Antrag und weitere Details

Den Abkommenstext, Bericht und Antrag und weitere Details finden Sie auf der Homepage der Steuerverwaltung Link.

    Medienmitteilungen

      Medienmitteilung vom 24. August 2016

      Verbesserungen für Finanzplatz – Italien setzt Liechtenstein auf „White List“

      Italien hat Liechtenstein auf die innerstaatliche „White List“ gesetzt. Ein entsprechendes Ministerialdekret wurde am 9. August 2016 verabschiedet und am 22. August 2016 veröffentlicht. Damit betrachtet Italien Liechtenstein auf Grundlage des am 1. Januar 2016 in Kraft getretenen Abkommens mit der EU zum automatischen Informationsaustausch und zum Informationsaustausch auf Anfrage als kooperativen Staat in Steuerangelegenheiten. Bereits im Mai 2016 hatte die italienische Steuerverwaltung Liechtenstein mit Wirkung ab dem 1. Januar 2016 für die Zwecke der Finanztransaktionssteuer (FTT) als „White List“- Land anerkannt.

      Die nunmehr erfolgte formelle Aufnahme Liechtensteins auf die „White List“ bringt ab deren Veröffentlichung vor allem eine massgebliche Reduktion bei der Quellensteuer auf Dividendenzahlungen, eine Minimierung der Fondsbesteuerung sowie administrative Erleichterungen insbesondere für liechtensteinische Versicherungen mit sich. So sind liechtensteinische Versicherungsunternehmen nicht mehr dazu verpflichtet, in Italien einen Steuerrepräsentanten zu benennen.

        Medienmitteilung vom 7. Mai 2015

        Abkommen zum steuerlichen Informationsaustausch mit Italien wird dem Landtag unterbreitet

        Die Regierung hat in ihrer letzten Sitzung den Bericht und Antrag an den Landtag zu einem Steuerinformationsabkommen (TIEA) und einem Zusatzprotokoll genehmigt. Das Abkommen wurde am 26. Februar 2015 in Rom unterzeichnet.

        Das TIEA orientiert sich an den geltenden internationalen Standards. Das Abkommen tritt nach Abschluss der beiderseitigen Genehmigungsverfahren in Kraft. Mit dem Inkrafttreten des Abkommens werden vorhandene steuerliche Benachteiligungen für liechtensteinische Unternehmen in Italien aufgehoben, welche auf dem noch fehlenden Informationsaustausch beruhen.

        Die im Zusatzprotokoll getroffene Regelung ermöglicht, dass italienische Steuerpflichtige mit Vermögen in Liechtenstein am derzeit laufenden italienischen Selbstanzeigeprogramm zu den bestmöglichen Bedingungen teilnehmen können. Das Zusatzprotokoll sieht die Möglichkeit vor, auf der Basis des geltenden OECD-Standards Ersuchen zu stellen, um Personen zu identifizieren, die nicht am italienischen Selbstanzeigeprogramm teilgenommen haben und unversteuerte Vermögenswerte verschleiern wollen. Dem kooperativen Verhalten der liechtensteinischen Finanzinstitute bei der Regularisierung ihrer Kunden wird positiv Rechnung getragen. Damit wird das Risiko der Strafverfolgung von Finanzinstituten und ihren Angestellten reduziert. Das Zusatzprotokoll wird auf Ersuchen, die Steuerjahre oder Veranlagungszeiträume ab dem 26. Februar 2015 betreffen, anwendbar sein.

        Die getroffenen Vereinbarungen bilden die Grundlage für eine vertiefte Steuerkooperation zwischen beiden Ländern, in welcher in einem nächsten Schritt auch die Umsetzung des automatischen Informationsaustausches und die Aufnahme von Verhandlungen über den Abschluss eines Doppelbesteuerungsabkommens vorgesehen ist.

          Medienmitteilung vom 26. Februar 2015

          Liechtenstein und Italien unterzeichnen Steuerabkommen

          Regierungschef Adrian Hasler und der italienische Finanzminister Pier Carlo Padoan haben am 26. Februar 2015 in Rom ein Steuerinformationsabkommen mit einem Zusatzprotokoll und eine gemeinsame Erklärung zur künftigen Zusammenarbeit im Steuerbereich unterzeichnet. Die Vereinbarungen bilden die Grundlage für vertiefte Beziehungen zwischen beiden Ländern im Finanz- und Steuerbereich. Sie erleichtern die Regularisierung von noch unversteuerten Vermögen vor der Einführung eines automatischen Informationsaustausches und bieten Rechtssicherheit für italienischen Kunden des Finanzplatzes Liechtenstein sowie für die liechtensteinischen Finanzintermediäre.

          Die Verhandlungen mit Italien wurden am 20. Februar 2015 abgeschlossen. Die betroffenen liechtensteinischen Wirtschaftsverbände wurden im Verlauf der Verhandlungen mehrmals konsultiert und haben die gefundene Einigung grundsätzlich begrüsst.

          Das Steuerinformationsabkommen orientiert sich an den geltenden internationalen Standards. Es wird nach der Inkraftsetzung für Tatbestände ab dem heutigen Tag der Unterzeichnung anwendbar sein. Italienische Steuerpflichtige mit Vermögen in Liechtenstein können am italienischen Selbstanzeigeprogramm zu den bestmöglichen Bedingungen teilnehmen.

          Das Zusatzprotokoll sieht die Möglichkeit vor, auf der Basis des geltenden OECD-Standards Ersuchen zu stellen, um Personen zu identifizieren, die nicht am italienischen Selbstanzeigeprogramm teilgenommen haben und unversteuerte Vermögenswerte verschleiern wollen. Dem kooperativen Verhalten der liechtensteinischen Finanzinstitute bei der Regularisierung ihrer Kunden wird positiv Rechnung getragen. Damit wird das Risiko der Strafverfolgung von Finanzinstituten und ihren Angestellten reduziert.

          Mit dem Inkrafttreten des Abkommens werden vorhandene Beschränkungen in Italien aufgehoben, die auf dem fehlenden Informationsaustausch beruhen.

          „Mit der heutigen Unterzeichnung wollen wir die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Italien festigen“ hielt der Regierungschef heute in Rom fest. „Wir haben weitere Schritte zu einer vertieften Steuerkooperation vereinbart und wollen schon bald Verhandlungen über den Abschluss eines Doppelbesteuerungsabkommens aufnehmen.“

            Medienmitteilung vom 13. Februar 2015

            Liechtenstein und Italien einigen sich über künftige Zusammenarbeit im Steuerbereich

            Liechtenstein und Italien haben am 10. Februar 2015 die Verhandlungen zur Unterzeichnung eines Steuerinformationsabkommens (TIEA) sowie eines Zusatzprotokolls abgeschlossen und weitere Schritte der steuerlichen Zusammenarbeit festgelegt. Zurzeit bereiten die beiden Staaten die Unterzeichnung vor, die  noch im Februar 2015 stattfinden soll.

            Die Einigung erleichtert die Regularisierung von unversteuerten Geldern vor der Einführung des automatischen Informationsaustausches und bietet Rechtssicherheit für italienische Kunden und die liechtensteinischen Finanzintermediäre. Mit dem Inkrafttreten des TIEA werden vorhandene Beschränkungen aufgehoben, die auf dem fehlenden Informationsaustausch beruhen.

            Das Abkommen soll nach der Inkraftsetzung für Tatbestände ab dem Tag der Unterzeichnung anwendbar sein. Die getroffenen Vereinbarungen orientieren sich an den geltenden internationalen Standards.

            Italienische Steuerpflichtige mit Vermögen in Liechtenstein können am italienischen Selbstanzeigeprogramm (VDP) zu den bestmöglichen Bedingungen teilnehmen. Das Zusatzprotokoll sieht die Möglichkeit vor, auf der Basis des geltenden OECD-Standards Ersuchen zu stellen, um Personen zu identifizieren, die nicht am VDP teilgenommen haben und unversteuerte Vermögenswerte verschleiern wollen. Dem kooperativen Verhalten der liechtensteinischen Finanzinstitute bei der Regularisierung ihrer Kunden wird positiv Rechnung getragen. Damit wird das Risiko der Strafverfolgung von Finanzinstituten und ihren Angestellten reduziert.

            Beide Seiten sind ausserdem übereingekommen, dass nach Inkrafttreten des TIEA Verhandlungen über den Abschluss eines Doppelbesteuerungsabkommens aufgenommen werden sollen.

            Diese Einigung zwischen Liechtenstein und Italien stärkt die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten und bildet die Basis dafür, diese weiterzuentwickeln.


            • Regierung
            • Regierungsmitglieder
            • Adrian Hasler
            • Daniel Risch
            • Mauro Pedrazzini
            • Aurelia Frick
            • Dominique Gantenbein
            • Stellvertreter
            • Ministerien
            • Ministerium für Präsidiales und Finanzen
            • Ministerium für Infrastruktur, Wirtschaft und Sport
            • Ministerium für Gesellschaft
            • Ministerium für Äusseres, Justiz und Kultur
            • Ministerium für Inneres, Bildung und Umwelt
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