Ministerium für Präsidiales und Finanzen

Abkommenstext, Bericht und Antrag und weitere Details

Den Abkommenstext, Bericht und Antrag und weitere Details finden Sie auf der Homepage der Steuerverwaltung Link.

    Medienmitteilungen

      Pressemitteilung vom 9. Juli 2015

      Liechtenstein-Vereinigtes Königreich: Fünfte Gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit in Steuersachen veröffentlicht / Abschiedsbesuch von HMRC-Direktor Andy Cole in Vaduz

      Die Regierung Liechtensteins und die britische Steuerbehörde Her Majesty‘s Revenue and Customs (HMRC) haben eine weitere gemeinsame Erklärung (Joint Declaration) zur Regierungsvereinbarung von 2009 und zur Liechtenstein Disclosure Facility (LDF) veröffentlicht.

      Diese Fünfte Gemeinsame Erklärung würdigt den anhaltenden Erfolg der Vereinbarungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Liechtenstein über die steuerliche Zusammenarbeit. In der gemeinsamen Erklärung werden die notwendigen Klarstellungen im Zusammenhang mit dem vorverlegten Schlusstermin der LDF am 31. Dezember 2015 vorgenommen.

      Gleichzeitig halten die beiden Vertragspartner fest, dass sie noch vor Jahresende eine weitere Gemeinsame Erklärung abschliessen wollen. Darin sollen vor allem die Bereiche der künftigen Zusammenarbeit geregelt werden.

      Regierungschef Adrian Hasler empfing am Donnerstag, 9. Juli 2015, HMRC-Direktor Andy Cole zu einem Abschiedsbesuch. In nachfolgenden Arbeitsgesprächen wurden verschiedene Themen der aktuellen Umsetzung und der geplanten künftigen Zusammenarbeit diskutiert. Liechtenstein und das Vereinigte Königreich wollen auch in Zukunft auf die hervorragenden und besonders engen Beziehungen bauen und werden diese weiter vertiefen.

      Liechtenstein and HM Revenue and Customs (UK) publish Fifth Joint Declaration / Farewell visit of HMRC’s Director Andy Cole in Vaduz

      The Liechtenstein Government and the British Tax Authority Her Majesty‘sRevenue and Customs (HMRC) have published another Joint Declaration to the Memorandum of Understanding of 2009 and the Liechtenstein Disclosure Facility (LDF).

      The Fifth Joint Declaration recognises the continuing success of the unique arrangements between the United Kingdom and Liechtenstein on tax cooperation. The Declaration contains necessary clarifications with respect to the final compliance date which was brought forward to 31 December 2015.

      At the same time both Parties confirm their intention to conclude a further Joint Declaration before the end of 2015 to cover areas and opportunities of future cooperation.

      Prime Minister Adrian Hasler met with HMRC Director Andy Cole on the occasion of his farewell visit to Vaduz. Delegations from Liechtenstein and the HMRC discussed a number of topices regarding the implementation of the current arrangements as well as areas of future cooperation. Liechtenstein and the United Kingdom will build on their outstanding and close partnership and intend to further deepen their relationship.

       

       

        Pressemitteilung vom 14. August 2014

        Vierte gemeinsame Erklärung mit HMRC unterzeichnet

        Die Regierung Liechtensteins und die britische Steuerbehörde Her Majesty‘s Revenue and Customs (HMRC) haben am 14. August eine Gemeinsame Erklärung (Joint Declaration) zum Fortschritt des Offenlegungsprogramms für Liechtenstein (Liechtenstein Disclosure Facility, LDF) veröffentlicht. Diese Vierte Gemeinsame Erklärung würdigt den Erfolg der Vereinbarungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Liechtenstein über die steuerliche Zusammenarbeit. In der gemeinsamen Erklärung konnten für Liechtenstein wichtige Themen aufgenommen und damit einer Erledigung zugeführt werden. Liechtenstein und das Vereinigte Königreich bauen auch in Zukunft auf die hervorragenden Beziehungen und werden diese weiter vertiefen.

        Single Charge Rate für Steuerjahre 2011/2012 und 2012/2013 verfügbar

        Für die Steuerjahre bis zum 5. April 2009 besteht im LDF ein Wahlrecht zwischen einem pauschalen Steuersatz oder einer effektiven Nachbesteuerung anhand der anwendbaren Steuersätze. HMRC lässt nunmehr für die Steuerjahre ab 2011/2012 und 2012/2013 eine "Single Charge Rate" (SCR) als alternatives Steuerberechnungsverfahren im Rahmen der LDF (50% für 2011/2012 und 2012/2013) wieder zu, nachdem diese für 2010 nicht gewährt wurde.

        Steuererleichterungen im Rahmen der UK Charity Tax für liechtensteinische gemeinnützige Institutionen

        Die gemeinsame Erklärung hält darüber hinaus fest, dass Liechtenstein als „relevant territory“ für die Zwecke der UK Charity Tax anerkannt wird. Das bedeutet, dass gemeinnützige liechtensteinische Institutionen dazu berechtigt sind, den Anspruch auf Steuererleichterungen im Rahmen der UK Charity Tax geltend zu machen. Die Bestimmungen, Liechtenstein als „relevant territory“ anzuerkennen, wurden dem britischen Parlament am 10. Juli 2014 vorgelegt und sind am 31. Juli 2014 in Kraft getreten. Damit wurde einer seit langem bestehenden Forderung Liechtensteins seitens des Vereinigten Königreichs nachgekommen.

        Eingeschränkte Berechtigung zu allen vorteilhaften Konditionen der LDF

        HMRC hat in einigen wenigen Fällen festgestellt, dass Einzelne, die nach dem Sinn der Übereinkunft zwischen Liechtenstein und UK nicht als berechtigte Personen anzusehen sind, das LDF zur Bereinigung von Steuerschulden in Anspruch nehmen. Die sehr vorteilhaften Bedingungen des LDF sollen nur denjenigen Personen offenstehen, denen diese nach dem ursprünglichen Willen der Vertragsparteien auch zustehen. HMRC wird in den sogenannten Frequently Asked Questions detaillierte Angaben zur Anwendung und Umsetzung veröffentlichen. Es geht nicht um eine Einschränkung des Zugangs zum LDF, sondern um eine Einschränkung einiger besonders vorteilhafter Bedingungen für einen gewissen, kleinen Personenkreis. Für Liechtenstein und für die liechtensteinischen Finanzintermediäre sind damit keine zusätzlichen Pflichten verbunden.

          Pressemitteilung vom 21. Dezember 2012

          Klarheit und Stabilität in Steuerangelegenheiten: Doppelbesteuerungsabkommen mit dem Vereinigten Königreich von Grossbritannien und Nordirland ist in Kraft

          Durch den Austausch der gegenseitigen Notifikationen ist das Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und der Vermeidung der Steuerverkürzung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und Vermögen zwischen dem Vereinigten Königreich von Grossbritannien und Nordirland und dem Fürstentum Liechtenstein (DBA) am 19. Dezember 2012 in Kraft getreten. Das Abkommen gilt für Personen, die in einem Vertragsstaat oder in beiden Vertragsstaaten ansässig sind. "Das Doppelbesteuerungsabkommen mit dem Vereinigten Königreich von Grossbritannien und Nordirland ist das Ergebnis einer vertrauensvollen und pragmatischen Zusammenarbeit. Ich bin überzeugt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben, der uns eine prosperierende Zukunft verspricht. Klarheit und Stabilität in Steuerangelegenheiten bilden bei diesem Abkommen die Eckpunkte der Zusammenarbeit mit Grossbritannien", betonte Regierungschef und Finanzminister Klaus Tschütscher.

          Das DBA zwischen Liechtenstein und dem Vereinigten Königreich sichert die gegenseitigen Interessen und entspricht den Bedürfnissen beider Länder. Der Vertrag wird die grenzüberschreitenden Investitionen zwischen den beiden Ländern fördern und absichern. Er bietet Personen, die in Liechtenstein steuerpflichtig sind wesentliche Vorteile sowie Klarheit über ihre steuerliche Behandlung im Vereinigten Königreich. Diese Vorteile gelten auch für juristische Personen, zum Beispiel Stiftungen und Treuunternehmen, Trusts, Betriebsstätten und Anlagefonds. Bei Quellensteuern ist das Abkommen ab dem 1. Februar 2013 anwendbar. Auf Einkommenssteuern und Kapitalertragssteuern ist das Abkommen im Vereinigten Königreich auf Veranlagungsjahre ab dem 6. April 2013 anwendbar. Im Falle Liechtensteins ist es bei Einkommenssteuern und Gewinn- und Vermögenssteuern ab dem 1. Januar 2013 anzuwenden.

          Standardkonform und wirtschaftsfreundlich
          Hauptinhalte des gemeinsamen Abkommens sind die Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen. Beide Staaten legten besonderen Wert darauf, ein gemeinsames Abkommen abzuschliessen, das sich am internationalen Standard der OECD orientiert. Gleichzeitig trägt die aktuelle Vereinbarung aber auch den Interessen beider Länder und der gemeinsamen Mitgliedschaft im europäischen Binnenmarkt Rechnung. Die besonderen und engen Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Liechtenstein basieren auf den bereits 2009 abgeschlossenen Steuerabkommen. Liechtenstein und Grossbritannien haben mit der Liechtenstein Disclosure Facility (LDF) und den liechtensteinischen Compliance-Vorschriften weitreichende Vereinbarungen zur Steuerkooperation getroffen. Die LDF ermöglicht Steuerzahlern des Vereinigten Königreichs die freiwillige Offenlegung früherer Steuerverpflichtungen in Bezug auf nicht dort gelegene Vermögenswerte. "Mit dem aktuellen DBA haben wir die Anliegen der Marktteilnehmer berücksichtigt und die bisherigen und die bisherigen Abkommen mit einem wichtigen Element ergänzt. Die verschiedenen Anforderungen exakt und strategisch abzudecken ist die beste Garantie für den Erfolg. Voraussetzung dafür sind optimale Rahmenbedingungen. Wir unterstreichen damit einmal mehr, dass wir ein verlässlicher Partner sind. Unsere Industrie und unser Finanzplatz werden damit mit einem der weltweit grössten Netzwerke von Steuerabkommen verbunden.", erläuterte Katja Gey, Leiterin der Stabsstelle für Internationale Finanzplatzagenden.

            Pressemitteilung vom 21. November 2012

            Steuerabkommen Liechtenstein-Grossbritannien / Regierung bestellt Prüfungsausschuss (d/e)
            Liechtenstein-UK tax treaty / Government appoints review panel


            Das Amtshilfe- und Compliance-Programm, welches im Gesetz über die Amtshilfe in Steuersachen mit dem Vereinigten Königreich von Grossbritannien und Nordirland festgelegt ist, sieht bestimmte Pflichten vor, die von den liechtensteinischen Finanzintermediären im Zusammenhang mit der Sicherstellung der Steuerkonformität britischer Kunden des Finanzplatzes zu erfüllen sind. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Pflicht der liechtensteinischen Finanzintermediäre, die im Vereinigten Königreich mutmasslich steuerpflichtigen Personen zu identifizieren. Nach erfolgter Identifikation hat der Finanzintermediär den Kunden auf bestimmte Verpflichtungen hinzuweisen, nämlich, dass dieser nachweisen muss, dass er im Vereinigten Königreich nicht steuerpflichtig ist, oder sämtliche seiner dort anfallenden Steuerpflichten erfüllt hat oder in ein Steueroffenlegungsprogramm eintritt.

            Finanzintermediäre können Prüfungsverfahren beantragen
            Entscheidet sich der Kunde für keine der drei Optionen (oder führt er diese nicht gehörig aus), so ist der Finanzintermediär grundsätzlich verpflichtet, seine Dienstleistungen gegenüber diesem Kunden innert bestimmter Fristen einzustellen. Würde eine solche Einstellung jedoch für den liechtensteinischen Finanzintermediär zu schwerwiegenden rechtlichen Problemen führen, kann er die Durchführung eines Prüfungsverfahrens beantragen. Der von der liechtensteinischen Regierung eingesetzte Prüfungsausschuss wird dann dem Finanzintermediär Weisung erteilen, welche Massnahmen er in Bezug auf das bestehende Mandat zu ergreifen hat.

            Der Prüfungsausschuss wird auch die Regeln für das Prüfungsverfahren und das Kontrollverfahren, welches die Einhaltungen der Bestimmungen des Amtshilfe- und Compliance-Programms gewährleisten soll, festlegen.

            Prüfungsausschuss mit Experten besetzt
            Mit Blick auf die Kernaufgabe des Ausschusses, Finanzintermediären verbindliche Weisungen über die Einstellung von Dienstleistungen gegenüber Kunden zu erteilen oder andere geeignete Massnahmen zu setzen, damit die Kunden zur Erfüllung der Steuerpflicht angehalten werden können, ist neben rechtlichem und steuerrechtlichem Fachwissen vor allem genaue Branchenkenntnis notwendig. Der Liechtensteinische Bankenverband und die Liechtensteinische Treuhändervereinigung sind daher berechtigt, je ein Mitglied des Prüfungsausschusses zu Handen der Regierung zu nominieren.

            In Ihrer Sitzung vom 20. November 2012 hat die Regierung die folgenden Personen für eine Amtsdauer von vier Jahren in den Prüfungsausschuss bestellt:

            • Landrichter Wilhelm Ungerank, als Vorsitzenden
            • Andrea Brüllmann, Liechtensteinischer Bankenverband
            • Dieter Roth, Liechtensteinische Treuhändervereinigung

            Die folgenden Personen wurden für die Amtsdauer von vier Jahren als Ersatzmitglieder bestellt:

            • Rafik Yezza, Liechtensteinischer Bankenverband
            • Ivo Elkuch, Liechtensteinische Treuhändervereinigung

            Attraktive Rahmenbedingungen erhalten
            Die liechtensteinische Regierung ist sehr erfreut über den Erfolg des Memorandum of Understanding mit dem Vereinigten Königreich im Hinblick auf die Sicherstellung der grenzüberschreitenden Steuerkonformität und die Ermöglichung der Regularisierung zu attraktiven Bedingungen. Sie bekennt sich dazu, die daraus entstehenden Vorteile im Interesse aller beteiligten Parteien auch weiterhin zu erhalten.

            Liechtenstein-UK tax treaty / Government appoints review panel

            The taxpayer assistance and compliance programme, which is laid down in the law on administrative assistance in tax matters with the United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland, imposes obligations which must be met by Liechtenstein financial intermediaries in connection with the tax compliance by British customers of the financial centre. A crucial element in this context is the obligation of the Liechtenstein financial intermediaries to identify presumed taxable persons in the United Kingdom. Following successful identification, the financial intermediary must draw the customer’s attention to specific obligations, namely that he must demonstrate that he is not liable for tax in the United Kingdom, or has fulfilled all his tax obligations in the United Kingdom, or is taking part in a tax disclosure programme.

            Financial intermediaries can request a review procedure
            If the customer does not select one of the three options (or fails to fulfil the chosen option in the proper manner) the financial intermediary is in principle required to terminate his services in respect of that customer within a given period of time. However, if such termination were to lead to serious legal problems for the financial intermediary, he can request the implementation of a review procedure. The review panel deployed by the Liechtenstein Government will then instruct the financial intermediary on the measures he must take regarding the existing mandate.

            The review panel will also lay down the rules for the review procedure and the audit procedure, which guarantees compliance with the assistance and compliance programme.

            Review panel staffed with experts
            With regard to the core task of the panel, which is to issue binding instructions to financial intermediaries regarding the termination of services in respect of customers or to establish other appropriate measures so that customers can be required to meet their tax obligation, in addition to knowledge of legal and tax matters, precise knowledge of the sector is necessary above all. The Liechtenstein Bankers’ Association and the Liechtenstein Association of Professional Trustees are therefore each entitled to nominate a member of the review panel for the Government.

            At its meeting of 20 November 2012, the Government appointed the following persons to the review panel for a term of four years:

            • Wilhelm Ungerank, Judge of the Liechtenstein Court of Justice, as Chairman
            • Andrea Brüllmann, Liechtenstein Bankers’ Association
            • Dieter Roth, Liechtenstein Association of Professional Trustees

            The following persons were appointed as substitute members for a term of four years:

            • Rafik Yezza, Liechtenstein Bankers’ Association
            • Ivo Elkuch, Liechtenstein Association of Professional Trustees 

            Reaping the benefits of attractive conditions
            The Liechtenstein Government is very pleased with the success of the Memorandum of Understanding with the United Kingdom on ensuring cross-border tax compliance and enabling regularisation under attractive conditions. It undertakes to continue to reap the benefits arising therefrom in the interest of all the parties concerned.

              Pressemitteilung vom 25. September 2012

              Regierung legt dem Landtag das Doppelbesteuerungsabkommen mit Grossbritannien zur Genehmigung vor

              Die Regierung hat in ihrer Sitzung vom 25. September 2012 den Bericht und Antrag an den Landtag betreffend das Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und Verhinderung der Steuerhinterziehung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen (Doppelbesteuerungsabkommen - DBA) mit Grossbritannien genehmigt.

              Liechtenstein und Grossbritannien haben im August 2009 weitreichende Vereinbarungen zur Steuerkooperation unterzeichnet. Mit der Liechtenstein Disclosure Facility (LDF) und den liechtensteinischen Compliance-Vorschriften wurde eine einzigartige Möglichkeit geschaffen, die es britischen Steuerpflichtigen erlaubt, bisher nicht deklarierte und in Grossbritannien steuerpflichtige Vermögenswerte zu besonders günstigen Bedingungen offenzulegen. Die Bedingungen des Memorandum of Understanding (MOU) stellen nach wie vor eine "win-win-win"-Situation dar, die sowohl für den betreffenden Steuerpflichtigen als auch für die britische Steuerbehörde und den Finanzplatz Liechtenstein von Vorteil ist. Als Teil der Vereinbarungen wurde auch ein Steuerinformationsabkommen (TIEA) abgeschlossen, das die Besonderheiten des MOU berücksichtigt und seit Dezember 2010 in Kraft ist. Beim Abschluss dieser Verträge wurde vereinbart, Verhandlungen über ein Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung (DBA) aufzunehmen. Diese Verhandlungen konnten erfolgreich abgeschlossen werden, so dass ein DBA am 11. Juni 2012 in London unterzeichnet werden konnte.

              Gegenstand des Abkommens ist die Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen. Beiden Staaten war daran gelegen, ein Abkommen abzuschliessen, das sich am internationalen Standard der OECD orientiert, das aber auch den Bedürfnissen und Interessen beider Länder und der gemeinsamen Mitgliedschaft im europäischen Binnenmarkt Rechnung trägt sowie die besonderen und engen Beziehungen aufgrund der bisherigen, besonderen Steuerabkommen reflektiert. Damit sollen die bilateralen Geschäfts- und Wirtschaftsbeziehungen nachhaltig gefördert werden, indem weitere Klarheit und Rechtssicherheit für grenzüberschreitende Investitionen geschaffen wird.

                Pressemitteilung vom 11. Juli 2012

                Liechtenstein Disclosure Facility: Klare Vorgabe für die Erheblichkeit von Geschäftsbeziehungen / Änderung der Steueramtshilfeverordnung-UK D / E

                Die Regierung hat in ihrer Sitzung vom 10. Juli 2012 eine Änderung der Steueramtshilfeverordnung-UK beschlossen.

                Mit der Steueramtshilfeverordnung-UK wird das Steueramtshilfegesetz UK weiter ausgeführt. Die bestehende Verordnung definiert, unter welchen Voraussetzungen ein Finanzintermediär eine Kundenbeziehung als erheblich im Sinne des Gesetzes betrachten kann. Die aktuelle Regelung enthält -mehrere unbestimmte Rechtsbegriffe, die Raum für Interpretation lassen.

                Präzisierung der Verordnung
                Die Regierung hat nach Konsultationen mit den Verbänden und auf Grundlage des Steueramtshilfegesetzes-UK eine Präzisierung der Erheblichkeit für neue Geschäftsbeziehungen in der Verordnung aufgenommen. "Damit werden nun mit konkreten Schwellenwerten klare Vorgaben für die Erheblichkeitsbestätigung im Rahmen der Liechtenstein Disclosure Facility (LDF) gemacht", so Regierungschef Klaus Tschütscher. Die Ausstellung einer Erheblichkeitsbestätigung durch einen Finanzintermediär in Liechtenstein ist eine Voraussetzung für die Teilnahme an der LDF. Dabei wird zwischen Banken, Treuhandunternehmen und Versicherungsunternehmen unterschieden.

                Besonders günstige Bedingungen
                Die LDF ist eine einzigartige und zeitlich beschränkte Möglichkeit, die es britischen Steuerpflichtigen erlaubt, bisher nicht deklarierte und im Vereinigten Königreich steuerpflichtige Vermögenswerte zu besonders günstigen Bedingungen offenzulegen.

                Liechtenstein Disclosure Facility: Clear parameters for the relevance of business relationships / Amendment to the UK TIEA Ordinance

                The government passed an amendment to the UK TIEA Ordinance during its meeting on 10 July 2012.

                With the UK TIEA Ordinance, the UK TIEA Act is further elaborated. The existing ordinance defines under which criteria a financial intermediary may consider a customer relationship to be relevant under the law. The current regulation contains several imprecise legal terms, which leave them open to interpretation.

                Clarification of the legislation
                After consultations with the associations and based on the UK TIEA Act, the government adopted a clarification to the legislation for the relevance of new business relationships. "As a result, concrete threshold values are now used to establish clear criteria for confirmation of relevance within the framework of the Liechtenstein Disclosure Facility (LDF)," commented Prime Minister Klaus Tschütscher. The drafting of a confirmation of relevance by a financial intermediary in Liechtenstein is a criterion for participation in the LDF. A differentiation is thereby made between banks, trust companies and insurance companies.

                Particularly reasonable conditions
                The LDF is a unique and time-limited opportunity that allows British taxpayers to declare assets that have not yet been declared and that are liable to taxation in the United Kingdom under particularly reasonable conditions.


                  Pressemitteilung vom 7. Februar 2012

                  Transparenz und Rechtssicherheit: Liechtenstein und das Vereinigte Königreich schliessen Doppelbesteuerungsabkommen ab/ Liechtenstein and the UK: Initialling of a First-Ever Comprehensive Income Tax Treaty Between Liechtenstein and the UK

                  Verlängerung der Liechtenstein Disclosure Facility um ein weiteres Jahr
                  Regierungschef Klaus Tschütscher traf sich am 7. Februar 2012 mit Vertretern der britischen Steuerbehörde HMRC in Vaduz. Zusammen mit einer Expertendelegation aus Liechtenstein wurden mit den britischen Vertretern Dave Hartnett, HMRC Permanent Secretary for Tax und Verhandlungsleiter Andy Cole zwei neue richtungweisende Vereinbarungen mit den Vereinigten Königreich fixiert. "Wir ermöglichen mit einfachen und transparenten Rahmenbedingungen einen attraktiven Steuer- und Finanzstandort und reagieren zusammen mit professionellen Partnern auf Kundenbedürfnisse. Klar ist für uns vor allem, dass Geschäfte mit undeklarierten Vermögen für uns keine Zukunft haben", betonte Regierungschef Klaus Tschütscher in Vaduz.

                  Transparenz und Rechtssicherheit
                  Katja Gey, Leiterin der Stabsstelle für internationale Finanzplatzagenden (SIFA) und Dave Hartnett paraphierten in Vaduz das erste umfassende Abkommen zur Besteuerung von Einkommen und Vermögen zwischen Liechtenstein und UK. Der Vertragstext folgt dem OECD-Musterabkommen von 2010. "Das Doppelbesteuerungsabkommen ist das Ergebnis einer vertrauensvollen und pragmatischen Zusammenarbeit, bei der die Zusammenarbeit in Steuerangelegenheiten, Transparenz und Rechtssicherheit im Mittelpunkt stehen. Das Abkommen sichert die Interessen und entspricht den Bedürfnissen beider Länder. Der Vertrag wird den grenzüberschreitenden Geschäftsverkehr zwischen FL und UK fördern. Er bietet Personen, die in Liechtenstein steuerpflichtig sind wesentliche Vorteile sowie Klarheit über ihre steuerliche Behandlung im Vereinigten Königreich. Diese Vorteile gelten auch für juristische Personen, Trusts, Treuunternehmen, Stiftungen, Betriebsstätten und Anlagefonds" so Katja Gey von der Stabsstelle SIFA. Das Abkommen, das nun formell unterzeichnet und ratifiziert werden wird, soll am 1. Januar 2013 in Kraft treten. Auch Regierungschef Klaus Tschütscher zeigte sich über die neue Vereinbarung mit UK erfreut: "Wir unterstreichen damit einmal mehr, dass wir ein verlässlicher Partner sind. Unsere Industrie und unser Finanzplatz werden mit dem weltweit grössten Netzwerk von Steuerabkommen verbunden. Klarheit und Stabilität in Steuerangelegenheiten bilden bei diesem Abkommen die Eckpunkte der Zusammenarbeit mit Grossbritannien", so Regierungschef Klaus Tschütscher.

                  Liechtenstein Disclosure Facility wird verlängert
                  Liechtenstein und das Vereinigte Königreich haben sich zudem auch auf eine Verlängerung der Regierungsvereinbarung ("Memorandum of Understanding") zur Kooperation in Steuersachen zwischen Liechtenstein und HMRC vom 11. August 2009 sowie der Liechtenstein Disclosure Facility (LDF) um ein weiteres Jahr geeinigt. Damit können britische Steuerpflichtige bis zum 5. April 2016 bisher nicht deklarierte und im Vereinigten Königreich steuerpflichtige Vermögenswerte zu besonders günstigen Bedingungen offenlegen. "Wenn sie bis dahin ihre Gelder nicht deklarieren, muss die Kundenbeziehung in Liechtenstein beendet werden. Damit werden Treuhänder und Banken Teil der Lösung, nicht des Problems. Das Abkommen mit Grossbritannien hat Vorbildwirkung. Rund 2'000 britische Steuerpflichtige haben bisher das völkerrechtlich verbindlich festgelegte Offenlegungsprogramm in Anspruch genommen. Mit klaren Regeln und Fristen. Unser Abkommen mit Grossbritannien ist diesbezüglich zukunftsweisend. Massgeschneiderte Lösungen und Nischenprodukte bleiben der Liechtensteiner Weg", erläuterte Regierungschef Klaus Tschütscher.

                  Weiterentwicklung des Finanzplatzes Liechtenstein
                  Katja Gey, die in Liechtenstein für die Bemühungen um das Abkommen und das "Memorandum of Understanding" verantwortlich war, stellte fest: "Das Vereinigte Königreich unterstützt unsere Arbeit, damit wir langfristig den Erfolg Liechtensteins als Finanzplatz sichern können. Das neue Abkommen schreibt klar fest, wie in Liechtenstein wohnhafte Personen besteuert werden, falls sie im Vereinigten Königreich investieren oder Geschäfte tätigen wollen. Weiters sollen in Liechtenstein vermehrt juristische Personen gegründet werden, was sowohl Liechtenstein als auch dem Vereinigten Königreich neue Geschäftstätigkeiten bringen wird. Die Verlängerung der günstigen Bedingungen der LDF um ein weiteres Jahr ist für Personen, die im Vereinigten Königreich steuerpflichtig sind, sehr wertvoll. Die Interessen der Kunden von Liechtensteiner Finanzintermediären stehen für uns stets im Vordergrund. Wir versuchen damit jedoch auch gleichzeitig , die Weiterentwicklung unseres Finanzplatzes und die Wahrung der britischen Steuerinteressen zu sichern. Das zusätzliche LDF-Jahr ist ein Gewinn für alle Beteiligten. Besonders jedoch für britische Steuerpflichtige, die eine Beziehung mit dem Finanzplatz Liechtenstein aufrecht erhalten wollen."

                  Zahlreiche weitere Gespräche
                  Anlässlich des Besuchs der britischen Steuerbehörde HMRC organisiert die Stabsstelle für internationale Finanzplatzagenden auch verschiedene Treffen mit Vertretern und Mitgliedern der Liechtensteinischen Treuhändervereinigung, des Liechtensteinischen Bankenverbands und des Liechtensteinischen Versicherungsverbands. Dabei wird unter anderem auch über die Fortschritte bei der Umsetzung des "Memorandum of Understanding" berichtet. Weiters finden Diskussionen zu verschiedensten praxisrelevanten Themen statt. Die Experten aus Liechtenstein und dem Vereinigte Königreich erörtern dabei unter anderem auch Fragen, die sich im Zusammenhang mit der von britischen Steuerbehörde HMRC anerkannten Erheblichkeitsbestätigung über relevantes Vermögen ergeben haben. 

                  Liechtenstein and the UK: Initialling of a First-Ever Comprehensive Income Tax Treaty Between Liechtenstein and the UK. Extention of the Unique Liechtenstein Disclosure Facility and Related Compliance Arrangements

                  This week the Government of the Principality of Liechtenstein met in Vaduz with representatives of Her Majesty's Revenue & Customs of the United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland (HMRC). The two-day visit included a meeting between the Prime Minister of Liechtenstein, Klaus Tschütscher and Dave Hartnett, Permanent Secretary for Tax at HM Revenue & Customs. Prime Minister Tschütscher and Permanent Secretary Hartnett are pleased to announce two important new developments. "We are enabling attractive tax and financial positions through facilitated and transparent framework requirements, and will react cooperatively with professional partners to our clients' needs. It is especially clear to us, that those businesses with undeclared capital have no future," Prime Minister Klaus Tschütscher emphasized.

                  First, Katja Gey, Director of Liechtenstein's Office of International Financial Affairs, and Dave Hartnett initialled a first-ever comprehensive convention on taxation of income and capital between Liechtenstein and the UK (the treaty), based on the 2010 OECD Model. The agreement results from two years of talks and negotiations and evidences the long-term commitment of the parties to tax cooperation, clarity and compliance. It reflects and balances the interests and needs of both parties. Importantly, the Treaty will encourage an increase in cross-border business between Liechtenstein and the UK, affording Liechtenstein tax residents a number of important UK tax advantages and clarity in their UK tax treatment. Such benefits will also be available to qualifying Liechtenstein corporate entities, trusts, trust enterprises, foundations, establishments, and investment funds. The Treaty, which will now go through formal procedures of signing and ratification, is expected to come into force from 1 January 2013. Prime Minister Klaus Tschütscher: "Once again we prove that we are a reliable partner. Our industry and our Financial centre will be linked to the largest tax treaty network in the world. This treaty provides clarity and stability of tax treatment".

                  Second, the parties have agreed to an extension of the Memorandum of Understanding Relating to Cooperation in Tax Matters of 11 August 2009 (MOU), including the unique and favourable terms of the LDF for an additional year. This will make voluntary disclosure of past due UK tax liabilities possible for UK taxpayers with non-UK assets who establish a meaningful connection to Liechtenstein until 5 April 2016. The parties may issue a third joint declaration to the MOU to memorialise this and other important developments since their last joint declaration.

                  Katja Gey, who has led the efforts in Liechtenstein on the Treaty and the MOU, stated: "We are delighted to have agreed a full tax treaty with the UK, evidencing Liechtenstein's genuine commitment to tax compliance and the UK's assistance to our work in ensuring the long term success of the Liechtenstein financial centre. The treaty will offer significant new clarity in how Liechtenstein residents are taxed when investing and doing business with the UK, and will encourage the use of Liechtenstein entities, bringing new business to both Liechtenstein and the UK."

                  "The extension of the favourable terms of the LDF for an additional year is of enormous value to UK taxpayers worldwide, and reflects our commitment to a win-win-win approach under which the interests of clients of Liechtenstein financial intermediaries are always, for us, at the forefront while we also seek to ensure both the development of our financial centre and the preservation of the legitimate tax collecting interests of the UK, our close partner in these arrangements. The additional year of application of the LDF will benefit all parties and, I am pleased to note, particularly UK taxpayers who maintain the requisite relationship with our financial centre."

                  During HMRC's visit to Liechtenstein, the Office for International Financial Affairs led meetings between HMRC and representatives and members of the Liechtenstein Association of Professional Trustees, the Liechtenstein Bankers Association and the Liechtenstein Insurance Association. In addition to discussions on the progress of implementation of the MOU, discussions took place covering a wide range of practical issues in the spirit of cooperation and mutual understanding.

                  The parties also reviewed recently agreed procedures under which compliant UK clients of Liechtenstein financial intermediaries may certify their UK tax compliance, including through self-certification, ensuring that the process avoids unnecessary costs or delay.

                    Pressemitteilung vom 11. Juni 2012


                    Verlässliche Partnerschaft zwischen Liechtenstein und dem Vereinigten Königreich 
                    Gemeinsames Doppelbesteuerungsabkommen ab 1. Januar 2013

                    Das Fürstentum Liechtenstein und das Vereinigte Königreich haben am Montag, 11. Juni 2012, in London ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) unterzeichnet.
                    Sowohl Regierungschef Klaus Tschütscher als auch der britische Steuerminister David Gauke betonten bei der gemeinsamen Unterzeichnung, dass das gemeinsame DBA zur positiven Entwicklung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen beiträgt und auch Bestimmungen über den Informationsaustausch entsprechend dem international geltenden Standard enthält. "Wir sind ein sehr kleiner Teil dieser Welt. Umso mehr müssen wir uns darauf fokussieren, zusammen mit anderen Ländern und mit Institutionen im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit nach Lösungen zu suchen. Ich bin überzeugt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben, der uns eine prosperierende Zukunft verspricht. Denn in der heutigen Zeit des kurzfristigen Taktierens, das vermehrt die Märkte beherrscht, ist es an der Politik, langfristig an Lösungen zu arbeiten und die Strategie nicht aus den Augen zu verlieren. Das Doppelbesteuerungsabkommen mit dem Vereinigten Königreich ist das Ergebnis einer vertrauensvollen und pragmatischen Zusammenarbeit", betonte Regierungschef Klaus Tschütscher.

                    Marktbedürfnisse exakt und strategisch abdecken
                    Das aktuelle Abkommen zwischen dem Fürstentum Liechtenstein und dem Vereinigten Königreich sichert die Interessen und entspricht den Bedürfnissen beider Länder. Der Vertrag wird den grenzüberschreitenden Geschäftsverkehr zwischen Liechtenstein und UK fördern. Er bietet Personen, die in Liechtenstein steuerpflichtig sind, wesentliche Vorteile sowie Klarheit über ihre steuerliche Behandlung im Vereinigten Königreich. Diese Vorteile gelten auch für juristische Personen, Trusts, Treuunternehmen, Stiftungen, Betriebsstätten und Anlagefonds. Das unterzeichnete Abkommen soll am 1. Januar 2013 in Kraft treten. "Mit dem DBA haben wir die Bedürfnisse der Märkte frühzeitig erkannt. Diese Bedürfnisse exakt und strategisch abzudecken, ist die beste Garantie für den Erfolg. Voraussetzung dafür sind optimale Rahmenbedingungen. Dafür wiederum ist der Staat zuständig. Wir unterstreichen damit einmal mehr, dass wir ein verlässlicher Partner sind. Unsere Industrie und unser Finanzplatz werden mit einem der weltweit grössten Netzwerke von Steuerabkommen verbunden. Klarheit und Stabilität in Steuerangelegenheiten bilden bei diesem Abkommen die Eckpunkte der Zusammenarbeit mit Grossbritannien. Der Standort Liechtenstein hat viele Vorzüge, die in unserem neuen und transparenten Umfeld gefragt sind", erläuterte Regierungschef Klaus Tschütscher in London.

                    Einzigartige und vorteilhafte Bedingungen der Liechtenstein Disclosure Facility
                    Zusätzlich zum DBA unterzeichnete Regierungschef Klaus Tschütscher zusammen mit dem Permanent Secretary for Tax at HM Revenue and Customs (HMRC), Dave Hartnett, in London eine Dritte Gemeinsame Erklärung zur Regierungserklärung vom 11. August 2009 (MOU). Die Erklärung bestätigt den Erfolg der Regelungen des MOU und deren Verlängerung bis zum 5. April 2016, einschliesslich der einzigartigen und vorteilhaften Bedingungen der Liechtenstein Disclosure Facility (LDF). "Die LDF ermöglicht Steuerzahlern des Vereinigten Königreichs bekanntlich die freiwillige Offenlegung früherer Steuerverpflichtungen im Vereinigten Königreich in Bezug auf nicht dort gelegene Vermögenswerte", betonte Katja Gey, Leiterin der Stabsstelle für Internationale Finanzplatzagenden.

                      Pressemitteilung vom 22. Dezember 2011

                      Internationale Steuerkooperation mit dem Vereinigten Königreich /
                      International cooperation in the field of taxation between Liechtenstein and the UK

                      Liechtenstein und das Vereinigte Königreich bauen das unter dem Namen "Liechtenstein Disclosure Facility" bekannte, spezielle Offenlegungsprogramm sowie die damit verbundenen Abkommen weiter aus.

                      Im Dezember fand in Vaduz ein Treffen zwischen der Stabsstelle für Internationale Finanzplatzagenden der Regierung des Fürstentums Liechtenstein (SIFA) und Vertreter der britischen Steuerbehörde (HMRC) statt. Der zweitägige Besuch war eine Fortsetzung der regelmäßigen Treffen und der engen Zusammenarbeit zwischen beiden Parteien bezüglich der Regierungsvereinbarung ("Memorandum of Understanding", MOU) zur Kooperation in Steuersachen zwischen Liechtenstein und HMRC. Für das erste Quartal 2012 sind bereits weitere Treffen geplant.

                      Enge Kooperation bringt praxistaugliche Lösungen für alle.
                      Die Delegation von HMRC traf sich ausserdem mit Vertretern und Mitgliedern der Liechtensteinischen Treuhändervereinigung, des Liechtensteinischen Bankenverbands und des Liechtensteinischen Versicherungsverbands. Dabei wurde über Fortschritte bei der Umsetzung des MOU berichtet. Zugleich hatten die anwesenden Verbände die Gelegenheit, mögliche Fallkonstellationen aus der Praxis vorzustellen. Im Rahmen dieser Frage- und Antwortrunden konnten konkrete Problemlösungen gefunden werden. Alle Seiten bestätigten ihr volles Engagement, sich auch weiterhin für den Erfolg des MOU als ein bedürfnis- und kundenorientiertes Abkommen einzusetzen. Der liechtensteinische Privatsektor war stark an den folgenden drei Entwicklungen beteiligt, welche die beiden Seiten nun bekannt geben können. Die Änderungen werden in einer von der Regierung genehmigten Verordnung reflektiert.

                      Neue "Erheblichkeitsbestätigung über relevantes Vermögen" zur Vereinfachung des Anmeldeverfahrens für das spezielle Offenlegungsprogramm für Liechtenstein (LDF)
                      Um am Offenlegungsprogramm teilnehmen zu können, müssen Personen, die nicht deklariertes Vermögen offenlegen möchten, relevantes Vermögen in Liechtenstein haben, erwerben oder die Absicht haben, ein solches zu erwerben. Liechtenstein und HMRC haben sich darauf geeinigt, dass Steuerpflichtige aus dem Vereinigten Königreich dem britischen Schatzamt ab 1. Dezember 2011 eine Erheblichkeitsbestätigung über relevantes Vermögen vorlegen müssen, wenn sie am Offenlegungsprogramm teilnehmen möchten. Diese Erheblichkeitsbestätigung wird von liechtensteinischen Finanzintermediären ausgestellt und dient als Nachweis einer sogenannten "meaningful connection" ihrer britischen Kunden zum Finanzplatz Liechtenstein. Damit soll das Anmeldeverfahren vereinfacht und bisher bestehende Unsicherheiten zu den LDF-Teilnahmevoraussetzungen beseitigt werden. Grundsätzlich gilt, dass ein substantieller Teil der von der Offenlegung betroffenen Vermögenswerte in Liechtenstein investiert oder verwaltet werden, dass zwischen dem Finanzintermediär und der relevanten Person persönlicher Kontakt besteht, diese Kundenbeziehung auf Dauer angelegt ist und die erbrachten Dienstleistungen nicht ausschließlich von untergeordneter Bedeutung sein dürfen.

                      Verlängerung der offiziellen Mitteilungsfrist bis 1. April 2012
                      Gemäß Liechtensteins steuerlichem Amtshilfe- und Compliance-Programm (TACP) haben liechtensteinische Finanzintermediäre bestehende Kunden aus dem Vereinigten Königreich mit einer wirtschaftlichen Berechtigung an relevantem Vermögen darüber zu informieren, dass diese nachweisen müssen, dass sie ihren steuerlichen Pflichten im Vereinigten Königreich bezüglich dieses Vermögens auch nachkommen. Um zu gewährleisten, dass das Verfahren zur Identifizierung und Mitteilung so wirksam wie möglich durchgeführt wird, haben sich das Vereinigte Königreich und Liechtenstein darauf geeinigt, die Mitteilungsfrist um drei Monate zu verlängern, und zwar bis zum 1. April 2012.

                      Katja Gey, Leiterin der Stabsstelle für internationale Finanzplatzagenden (SIFA) und liechtensteinische Delegationsleiterin hält dazu fest:
                      "So gut wie alle liechtensteinischen Finanzintermediäre haben ihre Arbeit zur Identifizierung jener Kunden, deren Verbindungen zum Vereinigten Königreich zu einer Benachrichtigung führen bereits abgeschlossen. Allerdings wird es diese dreimonatige Fristverlängerung unseren Finanzintermediären erleichtern, auch die relevanten wirtschaftlichen Berechtigten ihrer Kunden zu ermitteln und sicherzustellen, dass das gesamte Verfahren dem kundenorientierten Ansatz entspricht, den HMRC und Liechtenstein verfolgen."

                      Option auf Konformitätsbestätigung zum Nachweis der Steuerkonformität im Vereinigten Königreich
                      Britische Kunden, die ihrer Steuerpflicht im Vereinigten Königreich bereits nachkommen, haben die Möglichkeit, dies bei den liechtensteinischen Finanzintermediären mittels einer von HMRC anerkannten Konformitätsbestätigung nachzuweisen. Auf diesen Ansatz einigten sich die beiden Seiten in Zusammenarbeit mit den Branchenverbänden. Dieser Ansatz soll sicherstellen, dass beim Nachweis der Steuerkonformität keine unnötigen Kosten oder Verfahrensverzögerungen verursacht werden.

                      Andy Cole, Leiter des Verhandlungsteams von HMRC für die Vereinbarungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Liechtenstein, betont:
                      "Sowohl Liechtenstein als auch HMRC ist es ein Anliegen, dass britische Steuerpflichtige mit nicht deklarierten Vermögenswerten ihren Verpflichtungen uns und dem Finanzplatz Liechtenstein gegenüber nachkommen und dass vor allem Steuerpflichtige, die ihre Steuerunregelmäßigkeiten bereinigen möchten, in die Steuerkonformität zurückgeführt werden können. Die Entwicklungen, die wir heute bekannt geben können, werden uns bei der Umsetzung dieser engagierten Ziele sehr hilfreich sein."

                      Das LDF ist eine einzigartige und zeitlich beschränkte Möglichkeit, die es britischen Steuerpflichtigen erlaubt, bisher nicht deklarierte und im Vereinigten Königreich steuerpflichtige Vermögenswerte zu besonders günstigen Bedingungen offenzulegen. Britische Kunden sind dazu aufgerufen, diese einmalige Gelegenheit zu nutzen, um ihre Steuerunregelmäßigkeiten im Vereinigten Königreich zu bereinigen und in die volle Steuerkonformität zurück zu kehren. Die Bedingungen des MOU stellen nach wie vor eine "win-win-win"-Situation dar, die sowohl für den betreffenden Steuerpflichtigen als auch für HMRC und den Finanzplatz Liechtenstein von Vorteil ist. Die Bestimmungen des LDF beinhalten im Falle von zügigen Offenlegungen gewichtige Vorteile aber auch verschiedene Risiken bei einer Verzögerung der Offenlegung. Alle betroffenen Personen sind dazu aufgerufen, ihre Situation sowie die Vorteile aus den Abkommen zwischen Liechtenstein und dem Vereinigten Königreich unverzüglich zu überprüfen.

                      International cooperation in the field of taxation between Liechtenstein and the UK
                      Liechtenstein and the UK Continue to Build the Groundbreaking Liechtenstein Disclosure Facility and Related Arrangements


                      In December the Office for International Financial Affairs of the Government of the Principality of Liechtenstein met in Vaduz with representatives of Her Majesty's Revenue & Customs of the United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland (HMRC). The two-day visit was a continuation of the regular meetings and close working relationship between the parties concerning the Memorandum of Understanding (MOU) relating to cooperation in tax matters between Liechtenstein and HMRC. Further meetings are scheduled for the first quarter of 2012. The amendments are reflected in the UK TIEA Ordinance.

                      Close Cooperation Brings Practical Solutions that Benefit All
                      HMRC also met with representatives and members of the Liechtenstein Association of Professional Trustees, the Liechtenstein Bankers Association and the Liechtenstein Insurance Association. Progress regarding the implementation of the MOU was reported, presentations were made on behalf of the Associations and practical issues were clarified during question-and-answer sessions. The parties confirmed their full commitment to the ongoing success of the MOU as a sympathetic and client oriented arrangement. The Liechtenstein private sector has been heavily involved in the following three developments that the parties are now pleased to announce.

                      The New "Confirmation of Relevance" to Simplify the LDF Registration Process
                      One of the requirements for participation in HMRC's special Liechtenstein Disclosure Facility (LDF) is that a person who wishes to make a disclosure of unpaid tax must have or acquire relevant property or an interest in relevant property in Liechtenstein. In order to demonstrate compliance with this requirement, the parties have agreed that as from 1 December 2011, UK taxpayers will need to provide to HMRC a confirmation of relevance (COR) if they wish to register for tax disclosure under LDF. The COR will be issued by the Liechtenstein financial intermediaries as proof of their UK clients' meaningful connection to Liechtenstein's financial centre. This is intended to streamline the registration process and remove previous uncertainties regarding what was required at the point of registration to demonstrate eligibility for the LDF. It is specified that a substantial portion of the assets affected by the disclosure must be invested or managed in Liechtenstein or that the UK client has personal contact with the financial intermediary, the client relationship is long-term and the services provided are not merely of secondary importance.

                      Formal Deadline for Notifications extended to 1 April 2012
                      Pursuant to Liechtenstein's taxpayer assistance and compliance programme (TACP), Liechtenstein financial intermediaries are required to notify existing UK clients who have beneficial interests in relevant property of the need to demonstrate that they are compliant in relation to their UK tax obligations in relation to that property. In order to ensure that the process of identifying and notifying is completed as effectively as possible, HMRC and Liechtenstein have agreed to a three month extension of the notification deadline to 1 April 2012.

                      Katja Gey, Director of the Office of International Financial Affairs, who led the work done on the implementation of the MOU for the Government of Liechtenstein said:
                      "While virtually all of Liechtenstein's financial intermediaries have completed their work in identifying those whose connections with the UK will result in their notification, this three month extension for formal notification will permit our intermediaries to establish the relevant beneficial interests and ensure that the entire process reflects the sympathetic and helpful approach the HMRC and Liechtenstein are committed to."

                      Self-Certification Option to Demonstrate UK Tax Compliance
                      UK clients who are already tax compliant will be allowed to certify their compliance to the Liechtenstein financial intermediaries by providing a self- declaration in a format approved by HMRC. This approach was agreed by the parties in cooperation with the Liechtenstein's industry associations and is designed to ensure that the process of demonstrating compliance avoids unnecessary costs or delay.

                      Andy Cole, head of HMRC's negotiating team dealing with the arrangements between the UK and Liechtenstein said:
                      "Liechtenstein and HMRC are both committed to ensuring UK taxpayers with undisclosed assets are meeting their obligations to the Liechtenstein financial centre and to us, and crucially, that UK taxpayers who need to regularise their taxes are brought back into the tax system. The developments we have announced today will help to deliver on these commitments."

                      The LDF represents a unique, time-limited opportunity to regularise previously undeclared UK tax liabilities on extremely favourable terms. UK clients are encouraged to take advantage of the unparalleled opportunity to regularise their UK tax affairs for the past and ensure full compliance for the future. The terms of the MOU continue to represent an innovative "win-win-win" approach that benefits individual taxpayers, HMRC and the Liechtenstein financial centre. Under the terms of the LDF, there are key advantages of making a prompt disclosure and various risks associated with the delaying of a disclosure. All affected persons are encouraged to review their positions and the advantages of the arrangements between the UK and Liechtenstein without delay.

                        Pressemitteilung vom 10. November 2010

                        Kooperation in Steuerfragen: Liechtenstein und Grossbritannien unterzeichnen zweite gemeinsame Erklärung

                        Liechtenstein und Grossbritannien präzisieren die Regierungsvereinbarung zur Zusammenarbeit im Steuerbereich. Zu diesem Zweck haben die beiden Chefunterhändler Botschafter Prinz Nikolaus von Liechtenstein und Dave Hartnett vom britischen Schatzamt eine weitere gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Grundlage der bilateralen Zusammenarbeit ist ein am 11. August 2009 in Vaduz unterzeichnetes Abkommen. Es erlaubt die Rückführung von britischen Kunden des Finanzplatzes Liechtenstein mit nicht deklarierten Vermögen in die Steuerkonformität. Dies zu fairen und attraktiven Bedingungen für die Kunden, für den Finanzplatz und für die britische Steuerbehörde.

                        Dauerhafte Perspektiven für Steuerzahler und Finanzplatz
                        Dem Abkommen bisher beigeschlossen sind ein Memorandum of Understanding sowie eine erste gemeinsame Erklärung. Darin werden die Umsetzungsmodalitäten des Vertrages festgehalten. In der jetzt unterzeichneten zweiten Erklärung werden liechtensteinische Rechtsträger und Strukturen charakterisiert, um Gewissheit bezüglich deren Behandlung nach britischem Steuerrecht zu gewährleisten. Im weiteren wurde vereinbart, dass allfälliges neues relevantes Vermögen, das spezifisch zur Ermöglichung der Teilnahme am liechtensteinischen Offenlegungsprogramm (LDF) errichtet wurde, hinsichtlich Wert und Beständigkeit dem Geist des Memorandum of Understanding zu entsprechen hat.

                        „Das Übereinkommen und die bisher beigeschlossenen Ausführungsvereinbarungen unterstreichen, dass Liechtenstein ein glaubwürdiger Vertragspartner ist“, stellte Regierungschef Klaus Tschütscher fest. Liechtenstein setze damit seine neue Finanzplatz- und Steuerpolitik weiter konsequent um. „Wir überzeugen durch unsere eigenen Leistungen und schaffen dadurch für alle britischen Steuerzahler langfristige Perspektiven“, betonte er. Das Abkommen zwischen Liechtenstein und Grossbritannien sieht einen kundenorientierten Ansatz in Bezug auf die steuerliche Zusammenarbeit und die Behandlung vergangener Fälle der Nichteinhaltung von Steuerpflichten vor.

                        Frist bis 30. September 2011
                        Parallel zum britischen Offenlegungsprogramm wurde in Liechtenstein für hiesige Finanzintermediäre ein ebenfalls fünf Jahre dauerndes steuerliches Amtshilfe- und Compliance-Programm (TACP) aufgesetzt. Liechtenstein hat dieses Programm gesetzlich umgesetzt und die Regierung hat eine entsprechende Ausführungsverordnung erlassen. Zu dieser Verordnung hat die Regierung nunmehr Erläuterungen veröffentlicht. Darin wird unter anderem präzisiert, dass die Finanzintermediäre für die notwendige Identifikation betroffener Kunden bis zum 30. September 2011 Zeit haben.

                        Zusammen mit dem Offenlegungsprogramm (LDF) eröffnet das TACP eine „win-win-win“-Situation, die sowohl für die einzelnen britischen Steuerzahler als auch für den liechtensteinischen Finanzplatz und die britische Steuerbehörde von Vorteil ist. Der bisherige Verlauf und die erzielten Fortschritt belegen, dass diese Ziele erreicht werden. Beide Seiten sind dem weiteren Erfolg der getroffenen Vereinbarungen verpflichtet. Dies gilt ungeachtet allfälliger Abmachungen mit weiteren Vertragspartnern.

                        Eine gemeinsame Mitteilung Liechtensteins und der britischen Steuerbehörde HMRC, der Text der zweiten gemeinsamen Erklärung sowie die Erläuterung zur Amtshilfeverordnung-UK sind auf www.liechtenstein.li abrufbar.

                          Pressemitteilung vom 10. November 2010 - Gemeinsame Pressemitteilung

                          Unterzeichnung einer Zweiten Gemeinsamen Erklärung zur Vereinbarung betreffend Steuern zwischen Liechtenstein und HMRC

                          Die Regierung des Fürstentums Liechtenstein (Liechtenstein) und Her Majesty's Revenue and Customs des Vereinigten Königreichs von Grossbritannien und Nordirland (HMRC) freuen sich, mitteilen zu können, dass S.D. Prinz Nikolaus von und zu Liechtenstein und Dave Hartnett, CB, HMRC Permanent Secretary for Tax, kürzlich eine Zweite Gemeinsame Erklärung (ZGE) zur Vereinbarung betreffend Steuern (Memorandum of Understanding, MOU) zwischen Liechtenstein und HRMC unterzeichnet haben.

                          Die ZGE baut auf dem Erfolg des MOU und der am 11. August 2009 unterzeichneten Ersten Gemeinsamen Erklärung auf und stellt eine weitere Präzisierung der von den Parteien vereinbarten Punkte dar. Das MOU definierte einen verständnisvollen und kundenorientierten Ansatz für den Informationsaustausch und für die Behandlung vergangener Fälle der Nichteinhaltung von Steuervorschriften. HRMC hat das fünf Jahre dauernde spezielle Offenlegungsprogramm für Liechtenstein (Liechtenstein Disclosure Facility, LDF) für UK-Steuerzahler eingeführt. Liechtenstein hat das fünf Jahre dauernde steuerliche Amtshilfe- und Compliance-Programm (Taxpayer Assistance and Compliance Program, TACP) für liechtensteinische Finanzintermediäre mit UK-relevanten Kunden eingeführt.

                          Für die Zwecke des LDF:
                          Die Parteien haben sich im Anhang A zur ZGE auf die Charakterisierung und Behandlung liechtensteinischer Rechtsträger und Strukturen geeinigt, um dadurch erhöhte Sicherheit in Bezug auf die Behandlung nach UK-Steuerrecht zu gewährleisten.

                          Die ZGE legt auch fest, dass Liechtenstein und HMRC erwarten, dass allfälliges neues relevantes Vermögen, welches spezifisch zur Ermöglichung der Teilnahme am LDF errichtet wurde, erheblich und hinsichtlich dessen Wert und Beständigkeit dem Geist des MOU angemessen sein wird. Weitere diesbezügliche Angaben werden in Kürze unter den häufig gestellten Fragen auf der LDF-Website von HMRC erhältlich sein.

                          Die Parteien sind überzeugt, dass die Bestimmungen des MOU einen innovativen Ansatz darstellen, um die Frage nichtdeklarierter Vermögen zu klären, und dass sie berechtigten Personen eine einmalige Gelegenheit bietet, ihre vergangenen UK-Steuerfragen zu regeln und vollständige Einhaltung der Steuervorschriften in Zukunft zu gewährleisten. Beide Parteien sind dem andauernden Erfolg der Abmachungen verpflichtet und sind überzeugt, dass dieser Erfolg ungeachtet möglicher weiterer Abmachungen zwischen dem Vereinigten Königreich und anderen Parteien aufrecht erhalten wird. Die Parteien des MOU haben sich dazu verpflichtet, dass die Ziele des MOU vollständig erfüllt werden.

                          Für die Zwecke des TACP:
                          Das TACP sieht vor, dass liechtensteinische Finanzintermediäre die Erbringung ihrer Dienstleistungen beenden werden, falls Steuerkonformität nicht bewiesen wird. Anhang B zur ZGE legt ein Steuerrückbehaltverfahren fest, welches auf Nutzungsrechte an relevantem Vermögen anwendbar ist, falls aussergewöhnliche Umstände die Beendigung der relevanten Dienstleistungen nicht zulassen.

                          Wie in der ZGE festgehalten, kann das Steuerrückbehaltverfahren des MOU, soweit erforderlich, von den Parteien überprüft und geändert werden, um sicherzustellen, dass es weiterhin zum Erfolg des MOU und der allgemeinen Abmachungen zwischen Liechtenstein und HMRC insgesamt beiträgt.

                          Weitere Aussagen in Bezug auf das MOU:
                          Die Parteien des MOU beabsichtigen, periodische öffentliche Stellungnahmen über den Fortschritt des LDF und die Umsetzung des TACP herauszugeben, unter anderem durch die Veröffentlichung von Antworten auf häufig gestellte Fragen, gemeinsame Pressemitteilungen oder weitere gemeinsame Erklärungen.

                          Die Parteien sind erfreut über die Aufnahme des LDF und der Umsetzung des TACP und freuen sich auf den weiteren Erfolg dieser Abmachungen. Das LDF und das TACP wurden entwickelt, um einen "win-win-win" Ansatz zu ermöglichen, welcher für die einzelnen UK-Steuerzahler, für den liechtensteinischen Finanzplatz und für HRMC vorteilhaft ist, und der bisher erzielte Fortschritt deutet darauf hin, dass diese Ziele erreicht werden.


                            Pressemitteilung vom 30. März 2010

                            Liechtensteinische Regierung verabschiedet Abkommen und Amtshilfegesetze zum Informationsaustausch in Steuersachen

                            • Verabschiedung von insgesamt elf OECD-konformen Steuerabkommen mit Informationsaustausch auf Anfrage
                            • Regierung beschliesst Steueramtshilfegesetz sowie ein massgeschneidertes Amtshilfegesetz zur Umsetzung des Abkommens mit dem Vereinigten Königreich
                            • Regierungschef Tschütscher: Liechtenstein schafft nun auch auf nationaler Ebene entsprechende gesetzliche Grundlagen zur Umsetzung der internationalen OECDStandards

                            Vaduz 30. März 2010 - Die liechtensteinische Regierung hat elf OECD-konforme Steuerabkommen und entsprechende Gesetzesvorlagen zu deren Umsetzung verabschiedet. Zu den genehmigten Steuerabkommen mit Informationsaustausch auf Anfrage gehören unter anderem die Vereinbarungen mit Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, den Niederlanden und Irland.

                            "Mit den heutigen Beschlüssen schafft die liechtensteinische Regierung nun auch auf nationaler Ebene entsprechende gesetzlichen Grundlagen zur Umsetzung der internationalen OECDStandards ", sagte Regierungschef Klaus Tschütscher. "Mit der zügigen Umsetzung schaffen wir zukunftsfähige Rahmenbedingungen für unseren Finanzplatz und Rechtssicherheit für Kunden und Abkommenspartner."

                            Das von der Regierung zusätzlich beschlossene OECD-konforme Steueramtshilfegesetz sieht im Rahmen der unterzeichneten Abkommen einen Informationsaustausch auf Basis von spezifizierten Anfragen im Einzelfall vor. Hierbei müssen unter anderem präzise Angaben zur Identität des vom Informationsaustausch betroffenen Steuerpflichtigen und über den zugrunde liegenden Sachverhalt vorgelegt werden. Einen automatischen Informationsaustausch, sogenannte "fishing expeditions" durch Steuerbehörden oder eine Amtshilfe auf Basis widerrechtlich erlangter Daten schliesst das Gesetz aus.

                            Zur Umsetzung des am 11. August 2009 abgeschlossenen Abkommens mit Grossbritannien ist am heutigen Dienstag ein besonderes Gesetz verabschiedet worden. Das Abkommen mit dem Vereinigten Königreich sieht insbesondere die Schaffung eines - bereits laufenden - speziell attraktiven Offenlegungsprogramms (Liechtenstein Disclosure Facility, LDF) durch die britische Steuerbehörde HMRC vor. Liechtenstein stellt im Rahmen eines für dieses Abkommen eigens geschaffenen Amtshilfe- und Compliance-Programms (Konformität) sicher, dass die im Vereinigten Königreich steuerpflichtigen Kunden des Finanzplatzes ihren Steuerpflichten nachkommen. Das verabschiedete Gesetz legt die entsprechenden Durchführungsvorschriften für das Compliance-Programm fest.

                            Das Steueramtshilfegesetz für das Vereinigte Königreich sieht keine über den OECD-Standard hinaus gehende Übermittlung von Kundendaten britischer Kunden an die britische Steuerbehörde HMRC vor. Das Steueramtshilfegesetz für das Vereinigte Königreich sieht zusätzliche, besondere Ablehnungsgründe für Anfragen vor dem 1. April 2015 vor, die zum Schutz der Kunden während der Dauer des Programms die Amtshilfe nur in wenigen Ausnahmefällen zulassen.

                            Der liechtensteinische Landtag soll die durch den heutigen Regierungsbeschluss eingebrachten Gesetzesvorlagen noch vor der Sommerpause 2010 behandeln und verabschieden.

                              Pressemitteilung vom 15. Dezember 2009

                              Liechtenstein schafft gesetzliche Grundlage für grenzüberschreitende

                              • Regierung verabschiedet Vernehmlassungsbericht zum Steueramtshilfegesetz
                              • Informationsaustausch gemäss OECD-Standards auf Basis zu spezifizierender Anfragen im Einzelfall
                              • «Mit dem Gesetz schaffen wir die notwendigen, klaren rechtlichen Rahmenbedingungen für die konkrete Umsetzung der Amtshilfe in Steuersachen», sagte Regierungschef Dr. Klaus Tschütscher

                              Vaduz, 15. Dezember 2009 Die liechtensteinische Regierung hat am heutigen Dienstag den Vernehmlassungsbericht zum Steueramtshilfegesetz verabschiedet. Damit schafft Liechtenstein die gesetzliche Grundlage zur Umsetzung der in den vergangenen Monaten bereits abgeschlossenen Abkommen, die einen Informationsaustausch in Steuersachen vorsehen, sowie auch zur Umsetzung aller künftigen Abkommen dieser Art.

                              «Mit dem Steueramtshilfegesetz haben wir einen weiteren Meilenstein bei der konsequenten und zügigen Umsetzung der internationalen OECD-Standards erreicht», sagte Regierungschef Dr. Klaus Tschütscher. «Das Gesetz bietet den Kunden des Finanzplatzes, den Finanzintermediären und unseren internationalen Abkommenspartnern klare rechtliche Rahmenbedingungen für den Informationsaustausch und damit die entsprechende Rechtssicherheit.»

                              Seit der Regierungserklärung vom 12. März 2009 hat Liechtenstein zahlreiche Informationsaustausch- und Doppelbesteuerungsabkommen (TIEA sowie DBA) abgeschlossen. Darunter unter anderem bereits ab dem Steuerjahr 2010 wirksame TIEAs mit Deutschland, Frankreich, den Niederlanden oder Irland.

                              Der nun vorliegende Gesetzesentwurf, der sich an den OECD-Standards orientiert, sieht im Rahmen entsprechender Abkommen einen Informationsaustausch auf Basis von detaillierten Anfragen im Einzelfall vor. Hierbei müssen unter anderem präzise Angaben zur Identität des vom Informationsaustausch betroffenen Steuerpflichtigen und über den zugrunde liegenden Sachverhalts vorgelegt werden. Einen automatischen Informationsaustausch oder sogenannte «fishing expeditions» schliesst das Gesetz somit aus.

                              Wie schon bei der Umsetzung des TIEA mit den USA ist ein effizientes und zügiges Amtshilfeverfahren vorgesehen, das aber den notwendigen Rechtsschutz für die Betroffenen bietet und eine gerichtliche Überprüfung vorsieht. So sind allfällige für die Erlangung der angefragten Auskünfte notwendige Zwangsmassnahmen von einem Richter des 2/2 Verwaltungsgerichtshofs zu bewilligen. Die Schlussverfügung der Steuerverwaltung über die Gewährung der Amtshilfe ist mit Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof anfechtbar.

                              Aufgrund der Besonderheiten des am 11. August 2009 abgeschlossenen Abkommens mit dem Vereinigten Königreich, in dem bis zum Jahr 2015 spezielle Vereinbarungen getroffen wurden, wurde hierfür ein eigener Gesetzesentwurf verabschiedet. Das Abkommen mit dem Vereinigten Königreich sieht insbesondere die Schaffung eines – bereits laufenden – speziellen Offenlegungsprogramms (Liechtenstein Disclosure Facility, LDF) durch die britische Steuerbehörde HMRC vor. Im Rahmen eines für dieses Abkommen eigens geschaffenen Amtshilfe- und Complianceprogramms stellt Liechtenstein sicher, dass die im Vereinigten Königreich steuerpflichtigen Kunden des Finanzplatzes ihren Steuerpflichten nachkommen. Das Gesetz legt die entsprechenden Durchführungvorschriften für das Compliance-Programm fest. Das Steueramtshilfegesetz für das Vereinigte Königreich und das darin geregelte Complianceprogramm sehen keine über den OECD-Standard hinaus gehende Übermittlung von Kundendaten britischer Kunden an HMRC vor. Der Informationsaustausch auf konkrete Anfrage hin richtet sich allein nach dem allgemeinen Steueramtshilfegesetz, wobei im Steueramtshilfegesetz für das Vereinigte Königreich zusätzliche, besondere Ablehnungsgründe für Anfragen vor dem 1. April 2015 vorgesehen sind, die zum Schutz der Kunden während der Dauer des Programms die Amtshilfe nur in wenigen Ausnahmefällen zulassen.

                              Die Entwürfe für das allgemeine Steueramtshilfegesetz sowie das Steueramtshilfegesetz für das Vereinigte Königreich wurden durch von der Regierung eingesetzte Expertengruppen erarbeitet, denen auch Vertreter von Verbänden und verschiedene Spezialisten angehören.

                              Nach Ablauf der Vernehmlassungsfrist am 5. Februar 2010 sollen beide Gesetze im April 2010 dem Landtag zur ersten Lesung vorgelegt werden, mit dem Ziel, die Verabschiedung durch den Landtag noch im Sommer 2010 möglich zu machen.

                              Der Vernehmlassungsbericht für das allgemeine Steueramtshilfegesetz ist ab sofort bis zum Ablauf der Vernehmlassungsfrist am 5. Februar 2010 unter www.liechtenstein.li einsehbar.

                              Der Vernehmlassungsbericht für das Steueramtshilfegesetz für das Vereinigte Königreich ist ab sofort bis zum Ablauf der Vernehmlassungsfrist am 5. Februar 2010 unter www.liechtenstein.li einsehbar.

                                Pressemitteilung vom 11. August 2009

                                Liechtenstein und das Vereinigte Königreich unterzeichnen Abkommen zur steuerlichen Legitimation britischer Finanzplatzkunden

                                • Einigung auf ein gemeinsames Verfahren zur geordneten rechtsstaatlichen Durchsetzung vergangener und zukünftiger Steueransprüche
                                • Besonders vorteilhafte Konditionen bei Selbstdeklaration britischer Steuerpflichtiger zwischen 2010 und 2015

                                Vaduz, 11. August 2009 - Regierungschef Dr. Klaus Tschütscher und Minister Stephen Timms, Financial Secretary to the Treasury, unterzeichnen am heutigen Dienstag ein Abkommen über die Zusammenarbeit in Steuerfragen. Die zwei Staaten einigen sich darin auf ein gemeinsames Modell zur grenzüberschreitenden Kooperation mit dem Ziel der geordneten rechtsstaatlichen Durchsetzung vergangener und zukünftiger Steueransprüche. Das Abkommen sieht für den Zeitraum von 2010 bis 2015 besondere Konditionen bei der Selbstdeklaration von Kunden des Finanzplatzes Liechtenstein vor, die im Vereinigten Königreich steuerpflichtig sind. Im Gegenzug verpflichtet sich Liechtenstein zur Sicherstellung der Steuerkonformität von britischen Finanzplatzkunden.

                                "Dieses Abkommen stellt eine pragmatische Lösung dar, die alle Beteiligten, Kunden, Finanzintermediäre und die Vertragsstaaten auf konstruktive Weise mit einbezieht," sagte Regierungschef Dr. Klaus Tschütscher. "Dort wo OECD-Standardlösungen bei der internationalen Steuerkooperation an Grenzen stossen, braucht es einen massgeschneiderten Ansatz, der Rechtssicherheit schafft und dabei gewachsene Strukturen und gegenseitige Interessen berücksichtigt".

                                Für Liechtenstein gelten mit diesem neuen Abkommen besonders vorteilhafte Konditionen bei der Selbstdeklaration britischer Finanzplatzkunden. Verglichen mit der angekündigten britischen Steuernachzahlungsregelung (New Disclosure Opportunity) beinhalten die Bedingungen in Liechtenstein unter anderem eine verkürzte Frist zur Bemessung ausstehender Steueransprüche sowie die Möglichkeit der Inanspruchnahme einer Pauschalbesteuerung. Das Programm wird bestehenden und auch neuen Kunden des liechtensteinischen Finanzplatzes bis zum Jahr 2015 zur Verfügung stehen. Britische und liechtensteinische Behörden können diesen Kunden auf der Grundlage des heutigen Abkommens gemeinsam Hilfestellung bei Steuerfragen leisten.

                                "Damit schaffen wir für den Finanzplatz stabile und verlässliche Rahmenbedingungen und für den Kunden die Möglichkeit, eine attraktive Option zu nutzen", sagte Regierungschef Dr. Klaus Tschütscher.

                                Das Vereinigte Königreich verpflichtet sich mit dem Abkommen ausserdem, weder den liechtensteinischen Finanzsektor noch die liechtensteinische Wirtschaft in irgendeiner Weise einzuschränken oder zu diskriminieren. Über dieses Abkommen hinaus haben sich beide Staaten auch darauf verständigt, Verhandlungen über den Abschluss eines Doppelbesteuerungsabkommens aufzunehmen. "Damit wurde eine zentrale Forderung der liechtensteinischen Regierung zur Stärkung internationaler Marktzugänge des Wirtschaftsstandortes erfüllt", sagte Dr. Klaus Tschütscher.

                                Liechtenstein hat den EU-Staaten bereits im Juni 2008 den OECD-Standard in der internationalen Kooperation in Steuerangelegenheiten im Rahmen von entsprechenden bilateralen Abkommen angeboten. Am 12. März 2009 hat die liechtensteinische Regierung dieses Angebot ausgeweitet und den OECD-Steuerkooperationsstandard als weltweit verbindlich anerkannt. Seither hat der liechtensteinische Landtag einstimmig das im Dezember 2008 mit den USA abgeschlossen Steuerinformationsabkommen (TIEA) angenommen und damit den Weg zur Implementierung freigemacht. Die liechtensteinische Regierung hat darüber hinaus ein TIEA mit Deutschand und ein Doppelbesteuerungsabkommen mit einem weiteren OECD-Staat paraphiert sowie der Umsetzung des OECD-Standards im multilateralen EU-Betrugsbekämpfungsabkommen zugestimmt. Dieses Abkommen wird derzeit von EU-Gremien beraten.

                                Mit dem Abschluss des Abkommens mit dem Vereinigten Königreich macht die liechtensteinische Regierung deutlich, dass sie die Erklärung vom 12. März 2009 zur internationalen Steuerkooperation konsequent umsetzt.

                                  Pressemitteilung vom 2. April 2009

                                  Liechtenstein in bilateralen Verhandlungen mit Grossbritannien / Liechtenstein in bilateral talks with the United Kingdom

                                  • Umfassendes Abkommen über die Zusammenarbeit in Steuerfragen angestrebt
                                  • Ziel: tragfähige Vereinbarung zur steuerlichen Legitimation britischer Kunden des liechtensteinischen Finanzplatzes

                                  Britische und liechtensteinische Delegationen trafen sich gestern Mittwoch zu ersten formellen Gesprächen in der britischen Botschaft in Bern. Ziel der Verhandlungen ist der Abschluss eines Abkommen über den Steuerinformationsaustausch sowie eine tragfähige Vereinbarung zur steuerlichen Legitimation britischer Kunden des liechtensteinischen Finanzplatzes. Darüber hinaus streben beide Seiten den Abschluss eines Doppelbesteuerungsabkommens an. Ein weiteres Treffen ist noch im April vorgesehen.

                                  "Auf Grundlage der positiven und pragmatischen Gespräche von gestern bin ich zuversichtlich, dass eine rasche Einigung möglich ist" sagte der liechtensteinische Verhandlungsführer Botschafter Prinz Nikolaus von und zu Liechtenstein.

                                  Ein wichtiger Punkt der gestrigen Gespräche mit den Vertretern des britischen Finanzministeriums war die Entwicklung einer bilateralen Lösung, die eine Selbstdeklaration britischer Steuerzahler am Finanzplatz Liechtenstein möglich und für den einzelnen Kunden vorteilhaft macht. "Wesentlich ist, dass wir mit diesem Abkommen Transparenz aber auch Rechtsicherheit für die Kunden des Finanzplatzes schaffen wollen", sagte Prinz Nikolaus.

                                  Im Rahmen der Liechtenstein-Erklärung vom 12. März hatte sich die liechtensteinische Regierung zum OECD-Standard bekannt und Abkommen in Aussicht gestellt, die über diesen Standard hinausgehen, um den Interessen aller Beteiligten gerecht zu werden. Der von Liechtenstein gewählte Ansatz bietet über den OECD-Standard hinaus Kooperation in Steuerangelegenheiten und ebnet den Weg zur steuerlichen Legitimation für Kunden des liechtensteinischen Finanzplatzes.

                                  Liechtenstein in bilateral talks with the United Kingdom

                                  • Negotiations are taking place with the aim of concluding a comprehensive agreement on cooperation in tax matters
                                  • Focus on a sustainable agreement that encourages tax compliance of British clients of Liechtenstein's financial industry

                                  Delegations from the United Kingdom and Liechtenstein met Wednesday for their first formal talks at the British embassy in Berne. Negotiations are taking place with the aim of concluding an agreement on the exchange of tax information and a suitable settlement procedure that encourages tax compliance of British clients of Liechtenstein's financial industry. Moreover, both parties seek to conclude a double taxation agreement. Further talks have been scheduled before the end of April.

                                  "On the basis of yesterday's positive and pragmatic talks, I am confident that a swift conclusion of our negotiations is possible," said the head of the Liechtenstein delegation, Ambassador Prince Nikolaus von und zu Liechtenstein.

                                  A key issue in yesterday's talks with representatives from HM Revenue & Customs (HMRC) was the development of a bilateral solution that makes a voluntary declaration of British taxpayers in Liechtenstein possible and attractive for the individual client. "A major aspect for us is to achieve transparency but also legal certainty for the clients of our financial center," said Prince Nikolaus.

                                  In the context of the Liechtenstein Declaration on 12 March, the Liechtenstein Government committed to the OECD standard and indicated the prospect of agreements going beyond this standard that meet the interests of all parties involved. The approach pursued by Liechtenstein offers cooperation in tax matters beyond the OECD standard and paves the way toward tax compliance for clients of the Liechtenstein financial center.




                                    • Regierung
                                    • Regierungsmitglieder
                                    • Adrian Hasler
                                    • Thomas Zwiefelhofer
                                    • Marlies Amann-Marxer
                                    • Mauro Pedrazzini
                                    • Aurelia Frick
                                    • Stellvertreter
                                    • Ministerien
                                    • Ministerium für Präsidiales und Finanzen
                                    • Ministerium für Äusseres, Bildung und Kultur
                                    • Ministerium für Gesellschaft
                                    • Ministerium für Inneres, Justiz und Wirtschaft
                                    • Ministerium für Infrastruktur und Umwelt sowie Sport
                                    • Regierungssekretär
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