26.01.2017

Übergabe Verwaltungsgebäude „Äule 38“ an Nutzer-Amtsstellen

Regierungchef Adrian Hasler und die zuständige Regierungsrätin Marlies Amann-Marxer haben am 26. Januar 2017 das Verwaltungsgebäude „Äule 38“ (ehemaliges Präsidialanstalt-Gebäude) offiziell an die künftigen Nutzer-Amtsstellen übergeben. Die Steuerverwaltung, die Landeskasse, die Stabstelle Finanzen und die Stabsstelle für internationale Finanzplatzagenden sind neu im Verwaltungsgebäude „Äule 38“ anzutreffen.

Durch die temporäre Nutzbarmachung des Verwaltungsgebäudes „Äule 38“ können drei Mietliegenschaften aufgegeben werden. Das Land spart somit jährlich 1.4 Millionen Franken an Miet- und Bewirtschaftungskosten. „Zudem wird die Verwaltung durch die Zusammenlegung der Ämter kundenfreundlicher“, freut sich die zuständige Regierungsrätin Marlies Amann-Marxer. Durch weniger Anlaufstellen wird der Kontakt mit der Verwaltung vereinfacht und die Verwaltung wird durch die Nutzung von internen Synergien effizienter. Die Zusammenlegung führt auch unter den Nutzer-Ämtern zu kürzeren Wegen und ermöglicht die Mehrfachnutzung von Räumlichkeiten. Zunächst musste das Gebäude jedoch saniert werden. Der Landtag hat dafür insgesamt einen Betrag von 5.6 Millionen Franken als Verpflichtungskredit gesprochen. Angesichts des Sparpotentials von 14 Millionen Franken in zehn Jahren eine lohnende Investition. Die Sanierung mit Umsetzung der Behindertengerechtigkeit dauerte gut ein Jahr.

Da sich das Gebäude nicht in der Zone für öffentliche Bauten befindet, ist die Nutzung auf 10 bis maximal 15 Jahre ausgelegt. Danach wird die Liegenschaft von der Gemeinde Vaduz erworben. Bis dahin muss aus Sicht der Regierung der Bau des Dienstleistungszentrums am Standort „Giessen“ in Vaduz, umgesetzt sein. Der Landtag hat einem entsprechenden Verpflichtungskredit bereits im Juni 2016 einhellig zugestimmt.

Die Massnahmen stehen im Zusammenhang mit der Liegenschaften-Strategie der Regierung. Im Herbst 2014 hat sich die Regierung damit einen 4-Stufen-Plan zum Ziel gesetzt. Die erste Stufe war die Neuverhandlung der Mietzinsen und die zweite Stufe die Nutzbarmachung des Verwaltungsgebäudes „Äule 38“. Die dritte Stufe besteht im Bau des Dienstleistungszentrums am Standort „Giessen“ in Vaduz und die vierte Stufe in der Sanierung des landeseigenen Vaduzer Postgebäudes und der Verdichtung der Arbeitsplätze. Über alle Stufen kann der Staat damit 5.3 Millionen Franken pro Jahr einsparen. „Ich freue mich, dass wir hier mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen konnten: Über die beachtlichen Einsparungen und den Nutzen hinaus, bin ich sicher, dass wir durch die gemeinsame Unterbringungen von zuvor verstreuten Ämtern auch weiter zur Effizienzsteigerung und Kundenfreundlichkeit in der Landesverwaltung beitragen können,“ sagte Regierungschef Adrian Hasler anlässlich der Übergabe.

 



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    Marco Hohenegger, Amt für Bau und Infrastruktur, Regierungsrätin Marlies Amann-Marxer, Regierungschef Adrian Hasler und Markus Verling, Leiter Amt für Bau und Infrastruktur


    Regierungschef Adrian Hasler und Regierungsrätin Marlies Amann-Marxer


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