19.12.2019

Sprachprojekt für Flüchtlinge in der Türkei vorgestellt

Noch nie zuvor befanden sich so viele Menschen auf der Flucht wie heute. Die meisten Flüchtlinge finden in den unmittelbaren Nachbarstaaten Schutz, welche die Hauptlast der globalen Flüchtlingskrise tragen. Liechtenstein kommt seiner Verantwortung zur Bewältigung der Krise nach und leistet einen substanziellen Beitrag: Die liechtensteinische Regierung lanciert im Jahr 2020 ein innovatives Sprachlernprojekt für Flüchtlinge in der Türkei, um das Land bei deren Integration in die Aufnahmegesellschaft zu unterstützen.

Die Türkei gehört zu den Ländern, die am stärksten von der Flüchtlingskrise betroffen sind. Deren Integration in die lokale Gesellschaft wird durch die Sprachbarriere massiv erschwert. Der Verein „Liechtenstein Languages“ hat eine innovative Sprachlernmethode entwickelt, um die rasche Integration von Asylsuchenden und Flüchtlingen zu ermöglichen. Die Methode wurde bislang im deutschsprachigen Raum sehr erfolgreich angewendet. Die Regierung möchte das in diesem Zusammenhang in Liechtenstein entwickelte Know-how nun zusammen mit dem Verein „Liechtenstein Languages“ und der Nichtregierungsorganisation „RET International“ zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Flüchtlingen in der Türkei zur Verfügung stellen.

Regierungsrätin Katrin Eggenberger stellte bei einer Medienkonferenz am Donnerstag, 19. Dezember in Vaduz den Hintergrund und die Ziele des Projekts vor. Panagiotis Potolidis-Beck und Nuscha Wieczorek (beide Amt für Auswärtige Angelegenheiten), Arno Brändle (Liechtenstein Languages) sowie Göksu Koç (RET International) informierten über die Details des Projekts und gaben anschliessend Auskunft über das Projekt und die Sprachlernmethode.

    RegierungsTV


    Nuscha Wieczorek, Abteilung für Sicherheit und Menschenrechte, Amt für Auswärtige Angelegenheiten, Panagiotis Potolidis-Beck, Leiter Abteilung für Wirtschaft und Entwicklung, Amt für Auswärtige Angelegenheiten, Regierungsrätin Katrin Eggenberger, Göksu Koç, Chief of Staff, RET International und Arno Brändle, Projektleiter, Verein Liechtenstein Languages


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