Ministerium für Präsidiales und Finanzen

Abkommenstext, Bericht und Antrag und weitere Details

Den Abkommenstext, Bericht und Antrag und weitere Details finden Sie auf der Homepage der Steuerverwaltung Link.

Medienmitteilungen

    Pressemitteilung vom 22. September 2009

    Liechtenstein und Frankreich unterzeichnen Abkommen über den Informationsaustausch in Steuersachen

    • OECD-konformes Steuerabkommen mit Informationsaustausch auf Anfrage
    • Regierungschef-Stv. Martin Meyer: "Dieses Abkommen bietet erstmals einen Rahmen und ein rechtsstaatliches Verfahren für die Kooperation unserer Länder in Steuersachen. Das ist nicht nur wichtig für die Rechtssicherheit, sondern auch eine Voraussetzung zur weiteren Vertiefung unserer wirtschaftlichen Beziehungen."

    Vaduz, 22. September 2009 - Regierungschef-Stellvertreter Martin Meyer und der französische Budgetminister Eric Woerth haben am heutigen Dienstag ein Abkommen über den Informationsaustausch in Steuersachen (TIEA) unterzeichnet. Der Vertragstext folgt dem OECD-Musterabkommen und sieht ab dem Steuerjahr 2010 einen Informationsaustausch auf Anfrage nach den Kriterien der OECD vor. Das Abkommen gilt für alle von denVertragsparteien derzeit erhobenen Steuern. Mit dem Abkommen wird ausserdem gewährleistet, dass französische Steuervorschriften, die gegenüber Liechtenstein aufgrund des bisher fehlenden Informationsaustausches in diskriminierender Weise angewendet werden, künftig nicht mehr zur Anwendung kommen. Das Abkommen tritt nach Abschluss der jeweils innerstaatlichen Ratifikationsverfahren in Kraft.

    "Dieses Abkommen bietet erstmals einen Rahmen und ein rechtsstaatliches Verfahren für die Kooperation unserer Länder in Steuersachen", sagte Regierungschef-Stellvertreter Martin Meyer. "Das ist nicht nur wichtig für die Rechtssicherheit sondern auch eine Voraussetzung zur weiteren Vertiefung unserer wirtschaftlichen Beziehungen."

    Über den Abschluss des Abkommens hinaus haben Liechtenstein und Frankreich ausserdem vereinbart, die Gespräche über eine engere Kooperation fortzusetzen. Ziel ist nun der baldige Abschluss eines Doppelbesteuerungsabkommens.

    Am 12. März 2009 anerkannte Liechtenstein den OECD-Steuerkooperationsstandard als verbindlich. Seither hat der liechtensteinische Landtag einstimmig das im Dezember 2008 mit den USA abgeschlossene Steuerinformationsabkommen (TIEA) angenommen und auch das zur Umsetzung notwendige Amtshilfegesetz einhellig verabschiedet. Die Regierung hat bisher mit fünf OECD-Mitgliedsländern bilaterale Steuerkooperationsabkommen unterzeichnet und befindet sich mit einer Reihe von Staaten in Verhandlungen.

    Ziel der Regierung ist es, noch im Herbst dieses Jahres mindestens zwölf entsprechende Abkommen abzuschliessen und darüber hinaus die Verhandlungen über den Abschluss von weiteren Doppelbesteuerungsabkommen voranzutreiben.


      Pressemitteilung vom 15. September 2009

      Liechtenstein und Frankreich einigen sich auf OECD-konformes Abkommen zum Informationsaustausch /

      Liechtenstein and France agree on OECD-compliant Tax Information Exchange Agreement /

      Le Liechtenstein et la France concluent un accord conforme à l'OCDE concernant l'échange d'informations

      • Informationsaustausch auf Anfrage ab Steuerjahr 2010
      • Abkommen sieht OECD-konformes rechtsstaatliches Verfahren bei der Kooperation beider Länder in Steuerfragen vor
      • Unterzeichnung für kommende Woche in Vaduz vorgesehen

      Die liechtensteinische und die französische Verhandlungsdelegation haben sich auf den Abschluss eines Informationsaustauschabkommens (TIEA) geeinigt. Das Abkommen sieht künftig ein OECD-konformes rechtsstaatliches Verfahren bei der Kooperation beider Länder in Steuerfragen vor. Die Vertragstexte folgen dem OECD-Musterabkommen und ermöglichen ab dem Steuerjahr 2010 einen Informationsaustausch auf Anfrage. Mit dem Abkommen wird ausserdem gewährleistet, dass französische Steuervorschriften, die gegenüber Liechtenstein aufgrund des bisher fehlenden Informationsaustausches in diskriminierender Weise angewendet werden, künftig nicht mehr zur Anwendung kommen. Über den Abschluss des Abkommens hinaus haben Liechtenstein und Frankreich vereinbart, die Gespräche über eine engere Kooperation fortzusetzen. Ziel ist der baldige Abschluss eines Doppelbesteuerungsabkommens.

      Die Unterzeichnung des Informationsaustauschabkommens (TIEA) ist zu Beginn der kommenden Woche in Vaduz vorgesehen. Das Abkommen tritt nach Abschluss der jeweiligen innerstaatlichen Ratifikationsverfahren in Kraft.

      Am 12. März 2009 anerkannte Liechtenstein den OECD-Steuerkooperationsstandard als verbindlich. Seither hat der liechtensteinische Landtag einstimmig das im Dezember 2008 mit den USA abgeschlossene Steuerinformationsabkommen (TIEA) angenommen und damit den Weg zur Implementierung freigemacht. Mit dem Vereinigten Königreich schloss Liechtenstein im August 2009 ein massgeschneidertes Steuerabkommen, das britischen Finanzplatzkunden besondere Konditionen zur steuerlichen Legitimation bietet. Darüber hinaus hat die liechtensteinische Regierung am 26. August 2009 ein OECD-konformes Doppelbesteuerungsabkommen mit Luxemburg und am 2. September ein OECD-konformes TIEA mit Deutschland unterzeichnet. Ebenfalls hat sich Liechtenstein Anfang September mit San Marino auf den Abschluss eines Doppelbesteuerungsabkommens verständigt und sich mit Andorra und Monaco auf den Abschluss eines TIEA geeinigt. Bereits Anfang des Jahres stimmte Liechtenstein der Umsetzung des OECD-Standards im multilateralen EU-Betrugsbekämpfungsabkommen und damit mit allen 27 Mitgliedstaaten zu. Auch auf bilateraler Ebene befindet sich die liechtensteinische Regierung derzeit mit weiteren Staaten in Verhandlungen über OECD-konforme bilaterale Steuerabkommen.

      Ziel der Regierung ist es, noch im Herbst dieses Jahres mindestens zwölf entsprechende Abkommen abzuschliessen und darüber hinaus die Verhandlungen über den Abschluss von weiteren Doppelbesteuerungsabkommen voranzutreiben.

      Liechtenstein and France agree on OECD-compliant Tax Information Exchange Agreement

      • Information exchange upon request starting in 2010 tax year
      • Agreement provides for OECD-compliant procedure governed by the rule of law for cooperation in tax matters between the two countries
      • Agreement scheduled to be signed next week in Vaduz

      The Liechtenstein and French negotiating delegations have agreed to conclude a Tax Information Exchange Agreement (TIEA). The agreement will provide an OECD-compliant procedure governed by the rule of law for cooperation in tax matters between the two countries. The treaty texts follow the OECD Model Tax Agreement and will provide for information exchange upon request beginning in the 2010 tax year. Conclusion of the agreement also ensures that French tax laws which previously had been applied in a discriminatory manner to Liechtenstein due to the lack of information exchange will henceforth no longer be applicable. In addition to concluding the agreement, Liechtenstein and France have also agreed to continue talks on closer cooperation. The goal is to conclude a double taxation agreement as soon as possible.

      The Tax Information Exchange Agreement (TIEA) is scheduled to be signed at the beginning of next week in Vaduz. The agreement will enter into force once both countries have completed their ratification procedures.

      On 12 March 2009, Liechtenstein recognized the OECD standard on tax cooperation as binding. Since then, the Liechtenstein Parliament unanimously approved the Tax Information Exchange Agreement (TIEA) with the United States of America in December 2008, clearing the path for implementation. In August 2009, Liechtenstein concluded a tailor-made tax agreement with the United Kingdom which offers British financial center clients special conditions for ensuring their tax compliance. The Liechtenstein Government signed an OECD-compliant double taxation agreement with Luxembourg on 26 August 2009 and an OECD-compliant TIEA with Germany on 2 September. At the beginning of September, Liechtenstein agreed to conclude a double taxation agreement with San Marino and a TIEA with Andorra and Monaco. Already at the beginning of the year, Liechtenstein agreed to implementation of the OECD standard as part of the multilateral Anti-Fraud Agreement with the EU and all its 27 member States. Also at the bilateral level, the Liechtenstein Government is currently negotiating OECD-compliant bilateral tax agreements.

      The Government's goal is to conclude at least 12 such agreements by this autumn and to advance negotiations on additional double taxation agreements.


      Le Liechtenstein et la France concluent un accord conforme à l'OCDE concernant l'échange d'informations

      • Echange d'informations sur demande à partir de l'année fiscale 2010
      • L'accord prévoit une procédure constitutionnelle conforme à l'OCDE pour la coopération des deux pays en matière de questions fiscales
      • Signature prévue la semaine prochaine à Vaduz

      Les délégations françaises et liechtensteinoises en charge des négociations se sont entendues sur la conclusion d'un accord d'échange d'informations fiscales (TIEA). L'accord prévoit, à l'avenir, une procédure constitutionnelle conforme à l'OCDE pour la coopération des deux pays en matière de questions fiscales. Les textes du traité suivent le modèle de convention de l'OCDE et permettent, à partir de l'année fiscale 2010, un échange d'informations sur demande. L'accord prévoit également que les dispositions fiscales françaises, utilisées jusqu'à présent à l'encontre du Liechtenstein, de manière discriminatoire, ne puissent plus être utilisées à l'avenir. La France et le Liechtenstein ont prévu, en marge de cet accord, de poursuivre les entretiens concernant une coopération plus étroite. L'objectif est la conclusion rapide d'un accord de double imposition.

      La signature de l'accord est prévue la semaine prochaine, à Vaduz. L'accord entrera en vigueur après la conclusion de la procédure de ratification nationale respective.

      Le 12 mars 2009, le Liechtenstein a reconnu le standard de coopération fiscale de l'OCDE comme obligatoire. Depuis lors, le Parlement du Liechtenstein a unanimement adopté l'accord d'échange d'informations fiscales (TIEA) qui a été conclu avec les Etats-Unis en décembre 2008, ouvrant ainsi la voie à la mise en application. En août 2009, le Liechtenstein a conclu avec le Royaume-Uni un accord fiscal sur mesure qui offre aux clients du centre financier britannique des conditions particulières en matière de légitimation fiscale. Par ailleurs, le gouvernement du Lichtenstein a signé, le 26 août 2009, une convention relative à la double imposition, conforme aux principes de l'OCDE, avec le Luxembourg et, le 02 septembre, un accord d'échange d'informations fiscales (TIEA), conforme à l'OCDE, avec l'Allemagne. Le Lichtenstein s'est également engagé à envisager, avec San Marin, une convention sur la double imposition et à mettre en place, avec Andorre et Monaco, un accord d'échange d'informations fiscales (TIEA). Le Liechtenstein avait déjà conclu, au début de l'année, la mise en application du standard OCDE dans un accord multilatéral de l'UE de lutte contre la fraude fiscale et, de ce fait, avec les 27 Etats membres. Toujours au niveau bilatéral, le gouvernement du Liechtenstein est également en cours de négociations sur des accords fiscaux bilatéraux conformes à l'OCDE avec d'autres pays.

      L'objectif du gouvernement est de conclure au moins douze accords appropriés encore au cours de l'automne de cette année et au-delà, de faire avancer les négociations relatives à la signature de conventions sur la double imposition.



      • Regierung
      • Begegnung mit einem Kleinstaat
      • Regierungsmitglieder
      • Adrian Hasler
      • Daniel Risch
      • Mauro Pedrazzini
      • Dominique Hasler
      • Katrin Eggenberger
      • Stellvertreter
      • Mitglieder der Regierung des Fürstentums Liechtenstein seit 1862
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