Ministerium für Präsidiales und Finanzen

Abkommenstext, Bericht und Antrag und weitere Details

Den Abkommenstext, Bericht und Antrag und weitere Details finden Sie auf der Homepage der Steuerverwaltung Link.

    Medienmitteilungen

      Medienmitteilung vom 24. August 2016

      Regierung genehmigt Doppelbesteuerungsabkommen mit Island, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Andorra

      Die Regierung hat drei Berichte und Anträge an den Landtag für Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen mit Island, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Andorra genehmigt. Das DBA mit Island berücksichtigt die gemeinsame Mitgliedschaft der beiden Länder im EWR. Die drei verabschiedeten DBA sind vor dem Hintergrund der Finanzplatz- und Steuerpolitik der Regierung zu sehen, welche auf der Liechtenstein-Erklärung vom 12. März 2009 aufbauen. Die Regierung ist bestrebt, das Netz von Doppelbesteuerungsabkommen weltweit und innerhalb der EU weiter auszubauen.

        Medienmitteilung vom 27. Juni 2016

        Liechtenstein und Island unterzeichnen Doppelbesteuerungsabkommen

        Im Rahmen des EFTA-Ministertreffens in Bern unterzeichnete Regierungsrätin Aurelia Frick am 27. Juni ein Doppelbesteuerungsabkommen mit Island.

        Das DBA orientiert sich am internationalen OECD-Standard und berücksichtigt die im Oktober 2015 veröffentlichten Ergebnisse des BEPS-Projektes der OECD und der G20-Länder.

        Das Abkommen regelt die Beseitigung der Doppelbesteuerung und die Verhinderung der Steuerverkürzung bei den Einkommens- und Vermögenssteuern. Es berücksichtigt die gemeinsame Mitgliedschaft der beiden Länder im EWR und regelt auch klarstellend die abkommensrechtliche Behandlung von Vermögensstrukturen, Investmentfonds, Pensionsfonds und gemeinnützigen Organisationen. Die für Liechtenstein wichtigen Schlüsselthemen konnten erfolgreich verhandelt werden und finden im DBA ihren Niederschlag. Dies umfasst            die Gleichbehandlung mit den EU/EWR-Ländern bei Dividenden, Zinsen und Lizenzgebühren, eine maximale Quellensteuer bei Portfoliodividenden in Höhe von 15%, keine Quellensteuer bei Konzerndividenden sowie die Reduktion der Quellensteuer bei Zinsen und Lizenzgebühren gegenüber dem isländischen nationalen Recht (derzeit 20% Quellensteuer).

        Im Rahmen der Bestimmungen über das Verständigungsverfahren zwischen den beiden Ländern wurde zur Lösung schwieriger Doppelbesteuerungsfälle auch eine Schiedsklausel vereinbart. Der Informationsaustausch ist nach internationalem Standard geregelt, wobei vorgesehen ist, dass der automatische Informationsaustausch über das Instrument der Multilateralen Behördenvereinbarung (Multilateral Competent Authority Agreement; MCAA) abgewickelt werden wird.

          Medienmitteilung vom 19. April 2016

          Liechtenstein und Island paraphieren Doppelbesteuerungsabkommen

          Am 14. April 2016 hat die liechtensteinische Steuerverwaltung ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen mit Island paraphiert. Damit konnten die im Herbst 2015 aufgenommenen Gespräche erfolgreich abgeschlossen werden. Das paraphierte DBA orientiert sich am internationalen OECD-Standard und berücksichtigt die im Oktober 2015 veröffentlichten Ergebnisse des BEPS-Projektes der OECD und der G20-Länder, welches sich gegen die Steuervermeidung im grenzüberschreitenden Kontext richtet.

          Das Abkommen regelt die Vermeidung der Doppelbesteuerung und der Steuerverkürzung bei den Einkommens- und Vermögenssteuern. Es berücksichtigt die gemeinsame Mitgliedschaft der beiden Länder im EWR und regelt auch klarstellend die abkommensrechtliche Behandlung von Vermögensstrukturen, Investmentfonds, Pensionsfonds und gemeinnützigen Organisationen. Im Rahmen der Bestimmungen über das Verständigungsverfahren zwischen den beiden Ländern wurde zur Lösung schwieriger Doppelbesteuerungsfälle auch eine Schiedsklausel vereinbart.

          Der Abkommenstext wird nach der Unterzeichnung veröffentlicht.

            Pressemitteilung vom 28. März 2012

            Steuerinformationsaustauschabkommen mit Norwegen, Finnland, Island, Grönland und den Färöer-Inseln treten in Kraft

            Nach der Ratifikation der Vertragsparteien treten die Steuerinformationsaustausch- abkommen zwischen Liechtenstein und Norwegen, Finnland, Island, Grönland sowie den Färöer-Inseln in Kraft. Die Abkommen wurden am 17. Dezember 2010 in Paris unterzeichnet. Sie entsprechen den aktuellen internationalen Standards und orientieren sich am geltenden OECD-Musterabkommen. Die liechtensteinische Steuerverwaltung ist die für die Anwendung des Abkommens zuständige inländische Behörde.

            Die Abkommen sind vor dem Hintergrund der Finanzplatzstrategie des Landes zu sehen, wie sie in der Liechtenstein-Erklärung vom 12. März 2009 zum Ausdruck kommt. Mit dieser bekannte sich Liechtenstein zur Einhaltung der internationalen OECD-Standards zur Transparenz und zum Informationsaustausch in Steuerangelegenheiten.

            Die Abkommen mit Norwegen und Island treten am 31. März 2012 in Kraft. Das Abkommen mit den Färöer-Inseln wird am 3. April 2012 in Kraft treten, das mit Finnland am 4. April 2012 und dasjenige mit Grönland am 13. April 2012.


              Pressemitteilung vom 22. November 2011

              Steuerinformationsaustauschabkommen (TIEA) zwischen Liechtenstein und den sieben nordischen Staaten (Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Island, Färöer-Inseln, Grönland) dem Landtag unterbreitet

              Die Regierung hat in ihrer Sitzung vom 22. November 2011 den Bericht und Antrag an den Landtag betreffend die Abkommen vom 10. Dezember 2010 über die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch in Steuersachen mit den sieben nordischen Staaten (Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Island, Färöer-Inseln, Grönland) genehmigt. Die TIEA mit den nordischen Staaten sind den übrigen bereits abgeschlossenen und teilweise bereits in Kraft getretenen liechtensteinischen TIEA sehr ähnlich und sie entsprechen den geltenden OECD-Standards. Die Abkommen treten nach Abschluss der beiderseitigen Genehmigungsverfahren in Kraft. Sie werden auf Steuerjahre oder Veranlagungszeiträume ab dem 1. Januar 2011 Anwendung finden.

                Pressemitteilung vom 17. Dezember 2010

                Steuerabkommen mit Dänemark, Schweden, Finnland, Norwegen, Island, Grönland und den Färöer-Inseln unterzeichnet

                Am 17. Dezember 2010 wurden die von der Regierung genehmigten Abkommen über den Informationsaustausch in Steuersachen mit Dänemark, Schweden, Finnland, Norwegen, Island, Grönland und den Färöer-Inseln unterzeichnet. Damit wird der internationale Standard über den steuerlichen Informationsaustausch mit sieben weiteren Ländern umgesetzt. Die Abkommen unterliegen der Zustimmung des Landtags und treten nach der Ratifikation durch die jeweiligen Vertragspartner in Kraft. Für Liechtenstein unterzeichnete die Koordinatorin und Delegierte der Regierung für internationale Finanzplatz- und Steuerverhandlungen, Katja Gey, für die nordischen Partner die jeweils zuständigen Botschafter in Paris.


                  Pressemitteilung vom 14. Dezember 2010

                  Liechtenstein schliesst Steuerabkommen mit sieben nordischen Partnern ab

                  Vaduz, 14. Dezember (pafl) Die Regierung hat heute Dienstag OECD-konforme Steuerabkommen mit den nordischen Staaten und Jurisdiktionen Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Island, den Färöer-Inseln und Grönland genehmigt. "Wir sehen uns durch die Steuerabkommen in dem von uns eingeschlagenen Weg bestätigt. Liechtenstein schafft damit die nötige Basis für den künftigen Informationsaustausch", betonte Regierungschef Klaus Tschütscher. Die sieben Abkommen sollen am 17. Dezember 2010 unterzeichnet werden.

                  Keine steuerliche Diskriminierung
                  Der Abschluss dieser Informationsaustauschabkommen (TIEA) geschieht im Einklang mit der Liechtenstein-Erklärung vom März 2009 sowie mit der von der Regierung beschlossenen Abkommensstrategie. In einer Gemeinsamen Erklärung mit den EWR-Mitgliedsstaaten Schweden, Finnland, Dänemark, Norwegen und Island wird die Geltung und Anwendung des Grundsatzes der Nichtdiskriminierung bestätigt und explizit verankert. Liechtensteinische Personen und Unternehmen dürfen damit in Übereinstimmung mit dem europäischen Recht nicht mehr diskriminiert werden. "Es ist für uns sehr wichtig, dass der Finanzplatz Liechtenstein im Vergleich mit anderen Finanzzentren keine nicht zu rechtfertigenden Wettbewerbsnachteile erfährt und damit steuerliche Diskriminierungen in Zukunft ausgeschlossen werden. Damit schaffen wir zukunftsfähige Rahmenbedingungen für unseren Finanzplatz und Rechtssicherheit für Kunden und auch für unsere Abkommenspartner", so Regierungschef Klaus Tschütscher im Vorfeld der Unterzeichnung.

                  Weitere Zusammenarbeit
                  Die Abkommen mit den sieben nordischen Partnern Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Island, den Färöer-Inseln und Grönland entsprechen den international geltenden Standards, welche sich nach dem OECD-Musterabkommen richten. Beide Vertragsseiten betonen, dass sie die steuerliche Zusammenarbeit über das TIEA hinaus erweitern und vertiefen wollen. Das umfasst auch die Bereitschaft, in Gespräche über den Abschluss eines Doppelbesteuerungsabkommens (DBA) einzutreten.

                  Liechtenstein hat somit aktuell 23 OECD-konforme Steuerabkommen abgeschlossen. Es ist das erklärte Ziel der Regierung, insbesondere das Netz von Doppelbesteuerungsabkommen in Europa und weltweit auszubauen sowie den OECD-Standard zur Transparenz und zum Informationsaustausch weiter umzusetzen.



                  • Regierung
                  • Begegnung mit einem Kleinstaat
                  • Regierungsmitglieder
                  • Adrian Hasler
                  • Daniel Risch
                  • Mauro Pedrazzini
                  • Dominique Hasler
                  • Katrin Eggenberger
                  • Stellvertreter
                  • Mitglieder der Regierung des Fürstentums Liechtenstein seit 1862
                  • Ministerien
                  • Ministerium für Präsidiales und Finanzen
                  • Ministerium für Infrastruktur, Wirtschaft und Sport
                  • Ministerium für Gesellschaft
                  • Ministerium für Inneres, Bildung und Umwelt
                  • Ministerium für Äusseres, Justiz und Kultur
                  • Regierungssekretär
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