Ministerium für Präsidiales und Finanzen

Abkommenstext, Bericht und Antrag und weitere Details

Den Abkommenstext, Bericht und Antrag und weitere Details finden Sie auf der Homepage der Steuerverwaltung Link.

    Medienmitteilungen

      Pressemitteilung vom 21. Dezember 2010

      Doppelbesteuerungsabkommen mit Luxemburg tritt in Kraft

      Nach der Ratifikation beider Vertragsparteien ist am 17. Dezember 2010 das Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen Liechtenstein und Luxemburg in Kraft getreten. Es wird mit Wirkung ab dem 1. Januar 2011 anwendbar sein. Das DBA ist am 26. August 2009 in Vaduz unterzeichnet worden. Es entspricht den aktuellen internationalen Standards und orientiert sich in wesentlichen Teilen am OECD-Musterabkommen. Die liechtensteinische Steuerverwaltung ist die für die Anwendung des Abkommens zuständige inländische Behörde.

      Das DBA ist das erste Doppelbesteuerungsabkommen, das Liechtenstein auf der Basis der Abkommensstrategie der Regierung 2009 abgeschlossen hat. Seither wurden drei weitere OECD-konforme Doppelbesteuerungsabkommen unterzeichnet. Die Regierung führt die Gespräche und Verhandlungen über den Abschluss weiterer Abkommen, mit dem Ziel, ein Netz von Doppelbesteuerungsabkommen mit Partnern innerhalb und ausserhalb Europas zu schaffen.


        Pressemitteilung vom 2. Juni 2010

        Regierung genehmigt Bericht und Antrag für Doppelbesteuerungsabkommen mit Luxemburg und San Marino

        Die Regierung hat in ihrer letzten Sitzung den Bericht und Antrag an den Landtag des Fürstentums Liechtenstein für je ein Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und Verhinderung der Steuerhinterziehung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen (Doppelbesteuerungsabkommen - DBA) mit dem Grossherzogtum Luxemburg und der Republik San Marino genehmigt.

        Wichtige Investition in die Zukunft
        "Stabilität und Glaubwürdigkeit sind zwei Schlüsselbegriffe für eine erfolgreiche Zukunft. Liechtenstein bekennt sich mit diesen beiden Doppelbesteuerungsabkommen zum globalen OECD-Standard für Transparenz und Informationsaustausch in Steuerfragen. Die Sicherung des Standortes Liechtenstein ist eine wichtige Investition in die Zukunft", erläutert Regierungschef Klaus Tschütscher.

        Modernes und wettbewerbsfähiges Steuersystem
        Liechtenstein hat den EU-Staaten bereits im Juni 2008 den OECD-Standard in der internationalen Kooperation in Steuerangelegenheiten im Rahmen von entsprechenden bilateralen Abkommen angeboten. Am 12. März 2009 weitete die liechtensteinische Regierung dieses Angebot aus und anerkannte den OECD-Steuerkooperationsstandard als verbindlich. Mit dem Vereinigten Königreich schloss Liechtenstein im August 2009 ein massgeschneidertes Steuerabkommen ab, das britischen Finanzplatzkunden besondere Konditionen zur steuerlichen Legitimation bietet. "Mit der Genehmigung der beiden Doppelbesteuerungsabkommen mit Luxemburg und San Marino macht die liechtensteinische Regierung deutlich, dass sie die Erklärung vom 12. März 2009 zur internationalen Steuerkooperation konsequent umsetzt. Liechtenstein wird sich auch in Zukunft als ein international anerkannter und integrierter Steuerstandort mit einem modernen und wettbewerbsfähigen Steuersystem positionieren", betont Regierungschef Klaus Tschütscher.

          Pressemitteilung vom 26. August 2009

          Liechtenstein und Luxemburg unterzeichnen Doppelbesteuerungsabkommen

          • Erstes Doppelbesteuerungsabkommen nach OECD-Standard
          • Weitere Stärkung des Wirtschaftsstandortes Liechtenstein
          • Regierungschef Dr. Klaus Tschütscher: "Mit dem heute unterzeichneten Abkommen setzen wir die angekündigte internationale Kooperation in Steuerfragen konsequent fort und schaffen wichtige Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Zukunft des Wirtschaftsplatzes Liechtenstein"

          Vaduz, 26. August 2009 - Der luxemburgische Finanzminister Luc Frieden und Liechtensteins Regierungschef Dr. Klaus Tschütscher haben am heutigen Mittwoch das im Juli 2009 zwischen den beiden Ländern paraphierte Doppelbesteuerungsabkommen unterzeichnet. Der Vertragstext folgt dem OECD-Musterabkommen.

          "Mit dem heute unterzeichneten Abkommen setzen wir die angekündigte internationale Kooperation in Steuerfragen konsequent fort und schaffen wichtige Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Zukunft des Wirtschaftsplatzes Liechtenstein", sagte Regierungschef Dr. Klaus Tschütscher. Auch Luxemburgs Finanzminister Luc Frieden zeigte sich erfreut über den Abschluss des Abkommens: "Das heute unterzeichnete Abkommen wird die gute und seit vielen Jahren freundschaftliche Zusammenarbeit unserer Länder nun auch auf wirtschaftlicher Ebene weiter stärken."

          Liechtenstein hat den EU-Staaten bereits im Juni 2008 den OECD-Standard in der internationalen Kooperation in Steuerangelegenheiten im Rahmen von entsprechenden bilateralen Abkommen angeboten. Am 12. März 2009 weitete die liechtensteinische Regierung dieses Angebot aus und anerkannte den OECD-Steuerkooperationsstandard als verbindlich. Seither hat der liechtensteinische Landtag einstimmig das im Dezember 2008 mit den USA abgeschlossene Steuerinformationsabkommen (TIEA) angenommen und damit den Weg zur Implementierung freigemacht. Mit dem Vereinigten Königreich schloss Liechtenstein im August 2009 ein massgeschneidertes Steuerabkommen, das britischen Finanzplatzkunden besondere Konditionen zur steuerlichen Legitimation bietet. Darüber hinaus hat die liechtensteinische Regierung ein TIEA mit Deutschland paraphiert sowie der Umsetzung des OECD-Standards im multilateralen EU-Betrugsbekämpfungsabkommen zugestimmt. Mit weiteren EU-Mitgliedstaaten befindet sich die Regierung Liechtenstein derzeit in konkreten Verhandlungen über OECD-konforme Steuerabkommen.

          Mit dem Abschluss des Doppelbesteuerungsabkommens mit Luxemburg macht die liechtensteinische Regierung deutlich, dass sie die Erklärung vom 12. März 2009 zur internationalen Steuerkooperation konsequent umsetzt.

            Pressemitteilung vom 22. Mai 2009

            Liechtenstein und Luxemburg wollen Doppelbesteuerungsabkommen abschliessen /
            Liechtenstein and Luxembourg planning to conclude double taxation convention

            • Erstes Doppelbesteuerungsabkommen nach OECD-Standard
            • Weitere Stärkung des Wirtschaftsplatzes Liechtenstein
            • Regierungschef Tschütscher: "Mit diesem Schritt lassen wir unseren Ankündigungen nun zügig Taten folgen."

            Die Regierungen von Liechtenstein und Luxemburg haben am Freitag beschlossen, in konkrete Verhandlungen für ein bilaterales Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zu treten. "Mit dem Schritt zu einem OECD-konformen Doppelbesteuerungsabkommen lassen wir unseren Ankündigungen nun schnell Taten folgen", sagte Regierungschef Klaus Tschütscher anlässlich eines Arbeitsbesuchs bei seinem Amtskollegen, dem luxemburgischen Premier- und Finanzminister Jean-Claude Juncker sowie Budget-Minister Luc Frieden.

            Am 12. März 2009 hatte sich die liechtensteinische Regierung zur Übernahme der globalen OECD-Standards in Fragen der Transparenz und des Informationsaustausches in Steuerfragen bekannt. Vor diesem Hintergrund hatte Liechtenstein interessierten Staaten Verhandlungen für bilaterale Abkommen angeboten. "Die Einigung auf ein OECD-konformes Doppelbesteuerungsabkommen mit Luxemburg, einem EU-Gründungsmitglied, ist ein Meilenstein in der internationalen Steuerpolitik Liechtensteins und zeigt meiner Meinung nach deutlich auf, dass ähnliche Abkommen mit anderen europäischen Staaten möglich sind" sagte Regierungschef Klaus Tschütscher. "Die Chancen, die sich dabei für den Wirtschaftsstandort Liechtenstein ergeben, wollen wir wahrnehmen. Denn Doppelbesteuerungsabkommen tragen zur Stärkung der Rahmenbedingungen und damit der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und insbesondere des Finanzplatzes Liechtenstein bei, so dass diese beide Säulen unserer Volkswirtschaft auch in Zukunft ihre tragende Rolle erfüllen können."

            Liechtenstein ist in hohem Masse auf die Exportwirtschaft angewiesen. Die Politik der liechtensteinischen Regierung ist es, Liechtenstein schrittweise in ein internationales Regelwerk einzubinden, um damit einerseits die Souveränität des Landes abzusichern und andererseits der liechtensteinischen Wirtschaft den Zugang zu internationalen Märkten diskriminierungsfrei zu ermöglichen.

            Die Regierung wird den Weg der steuerlichen Zusammenarbeit auch über OECD-konforme Doppel¬besteuerungs¬abkommen zügig weiter beschreiten. Regierungschef Klaus Tschütscher zeigte sich zuversichtlich, dass die Verhandlungen zwischen beiden Ländern rasch zu einem Abschluss kommen werden.

            Liechtenstein and Luxembourg planning to conclude double taxation convention

            • First double taxation treaty pursuant to OECD standard
            • Further empowerment of Liechtenstein's economic area
            • Prime Minister Klaus Tschütscher: "With this announcement, we are showing that we move fast in implementing the commitments have entered into."

            On Friday the governments of Liechtenstein and Luxembourg announced to enter into negotiations concerning a bilateral tax treaty. "With this step towards an OECD-compliant double taxation agreement, we are showing that we move fast in implementing the commitments we have entered into," said Prime Minister Klaus Tschütscher on the occasion of a working visit to his Luxembourg counterparts, Premier and Finance Minister Jean-Claude Juncker and Budget Minister Luc Frieden.

            On 12 March 2009 the Liechtenstein government committed to OECD standards and announced that it would be supporting international efforts to prevent non-adherence to foreign tax laws. Against this background Liechtenstein offered to enter into bilateral negotiations with interested states. "Following agreement on the negotiation of an OECD-compliant double taxation agreement with Luxembourg, a founding member of the EU, I am confident that the conclusion of similar treaties with other European states will soon be possible," said Prime Minister Klaus Tschütscher. "We are determined to make the most of the opportunities which this presents to Liechtenstein's economy."

            Liechtenstein is largely dependent upon exports. Liechtenstein government policy has been and is to integrate Liechtenstein into an international regulatory framework step by step - in order to safeguard the country's sovereignty and to ensure Liechtenstein's economy access to international markets without any discrimination.

            The government will continue to promote tax cooperation also by means of OECD-compliant double taxation agreements. The Prime Minister expressed confidence that it would be possible to bring the negotiations between the two countries swiftly to a successful conclusion.


            • Regierung
            • Begegnung mit einem Kleinstaat
            • Regierungsmitglieder
            • Adrian Hasler
            • Daniel Risch
            • Mauro Pedrazzini
            • Dominique Hasler
            • Katrin Eggenberger
            • Stellvertreter
            • Mitglieder der Regierung des Fürstentums Liechtenstein seit 1862
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