Ministerium für Präsidiales und Finanzen

Abkommenstext, Bericht und Antrag und weitere Details

Den Abkommenstext, Bericht und Antrag und weitere Details finden Sie auf der Homepage der Steuerverwaltung Link.

    Medienmitteilungen

      Medienmitteilung vom 2. April 2014

      Regierung genehmigt Doppelbesteuerungsabkommen mit Malta und Singapur sowie TIEA’s mit Südafrika und China

      Die Regierung hat zwei Berichte und Anträge für Doppelbesteuerungsabkommen mit Malta und mit Singapur genehmigt. Die Doppelbesteuerungsabkommen sind vor dem Hintergrund der Finanzplatz- und Steuerpolitik der Regierung zu sehen, welche auf der Liechtenstein-Erklärung vom 12. März 2009 aufbauen. Die Regierung ist bestrebt, ein Netz von Doppelbesteuerungsabkommen innerhalb der EU und weltweit auszubauen.

      Die Regierung hat in ihrer letzten Sitzung ausserdem zwei Berichte und Anträge für Abkommen mit Südafrika und mit China zum steuerlichen Informationsaustausch (TIEA) genehmigt. Die zwei TIEA sind den übrigen bereits abgeschlossenen liechtensteinischen TIEA sehr ähnlich. Sie entsprechen den internationalen Standards des Global Forums und übernehmen die Formulierungen des OECD-TIEA-Musterabkommens. Das TIEA mit China tritt 30 Tage nach gegenseitiger Notifikation in Kraft. Es gilt nur für Ersuchen, die nach dem Inkrafttreten gestellt werden und nur in Bezug auf die Steuerjahre, welche nach dem Inkrafttreten beginnen. Das TIEA mit Südafrika tritt nach Abschluss der beiderseitigen Genehmigungsverfahren in Kraft. Es wird auf Ersuchen, welche die Steuerjahre oder Veranlagungszeiträume ab dem 1. Januar 2014 betreffen, anwendbar sein.

        Pressemitteilung vom 1. Oktober 2013

        Doppelbesteuerungsabkommen mit Malta unterzeichnet

        Aus Anlass ihrer Teilnahme an der Generalversammlung der Vereinten Nationen traf Liechtensteins Aussenministerin Aurelia Frick am 27. September in New York den maltesischen Aussenminister George Vella und unterzeichnete mit ihm ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Liechtenstein und Malta. Als Basis für die Übereinkunft diente das Musterabkommen der OECD. Im Zuge der Verhandlungen wurde zudem die bisherige Abkommenspolitik Liechtensteins und Maltas berücksichtigt.



        Im Abkommen ist die Abkommensberechtigung von liechtensteinischen Pensionskassen, gemeinnützigen Organisationen und Investmentfonds klarstellend geregelt. Zudem verzichten beide Länder bilateral auf Quellensteuern auf Dividenden, Zinsen und Lizenzgebühren. Bei der Besteuerung natürlicher Personen wird das nationale Besteuerungsrecht sichergestellt. Das Abkommen enthält ausserdem eine Klausel zum Informationsaustausch gemäss dem internationalen Standard. Die Ansässigkeit von Trusts wurde gesondert geregelt.



        Als Besonderheit hervorzuheben ist eine Schiedsklausel, mit welcher sichergestellt wird, dass im Rahmen eines vorgegebenen Verfahrens Auslegungs- und Anwendungsunterschiede einer für beide Staaten verbindlichen Lösung zugeführt werden. Dadurch wird die Rechtssicherheit erhöht.

        

Das Abkommen unterliegt der Zustimmung des Landtags. Zur Umsetzung sind keine weiteren gesetzlichen Massnahmen notwendig. Nach dem Abschluss dieses Abkommens mit einem weiteren EU-Mitgliedsstaat ist die Regierung weiterhin bestrebt, das liechtensteinische Netzwerk von Doppelbesteuerungsabkommen innerhalb und ausserhalb Europas auszubauen.


        • Regierung
        • Begegnung mit einem Kleinstaat
        • Regierungsmitglieder
        • Adrian Hasler
        • Daniel Risch
        • Mauro Pedrazzini
        • Dominique Hasler
        • Katrin Eggenberger
        • Stellvertreter
        • Mitglieder der Regierung des Fürstentums Liechtenstein seit 1862
        • Ministerien
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