Ministerium für Präsidiales und Finanzen

Abkommenstext, Bericht und Antrag und weitere Details

Den Abkommenstext, Bericht und Antrag und weitere Details finden Sie auf der Homepage der Steuerverwaltung Link.

    Medienmitteilungen

      Medienmitteilung vom 23. August 2017

      Regierung genehmigt Doppelbesteuerungsabkommen mit Monaco

      Die Regierung hat den Bericht und Antrag an den Landtag für das Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen mit Monaco genehmigt. Das verabschiedete DBA ist vor dem Hintergrund der Finanzplatz- und Steuerpolitik der Regierung zu sehen. Die Regierung ist bestrebt, das Netz von Doppelbesteuerungsabkommen weltweit und innerhalb der EU weiter auszubauen.

        Medienmitteilung vom 29. Juni 2017

        Liechtenstein und Monaco unterzeichnen Doppelbesteuerungsabkommen


        Im Rahmen eines Botschaftertreffens in Bern unterzeichnete Botschafterin Doris Frick am 28. Juni 2017 ein Doppelbesteuerungsabkommen mit Monaco. Das gemeinsame Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Liechtenstein und Monaco bezweckt die Rechtssicherheit von Investoren zu erhöhen und die enge Zusammenarbeit weiter zu stärken.

        Das DBA orientiert sich am internationalen OECD-Standard und berücksichtigt die im Oktober 2015 veröffentlichten Ergebnisse des BEPS-Projektes der OECD und der G20-Länder, welches sich gegen die Steuervermeidung im grenzüberschreitenden Kontext richtet.

        Das Abkommen regelt die Beseitigung der Doppelbesteuerung und die Verhinderung der Steuerverkürzung bei den Einkommens- und Vermögenssteuern. Es regelt auch klarstellend die abkommensrechtliche Behandlung von Vermögensstrukturen, Investmentfonds, Pensionsfonds und gemeinnützigen Organisationen. Im Rahmen der Bestimmungen über das Verständigungsverfahren zwischen den beiden Ländern wurde zur Lösung schwieriger Doppelbesteuerungsfälle auch eine Schiedsklausel vereinbart. Der Informationsaustausch ist nach internationalem Standard geregelt, wobei vorgesehen ist, dass der automatische Informationsaustausch über das Instrument der Multilateralen Behördenvereinbarung (Multilateral Competent Authority Agreement; MCAA) abgewickelt werden wird.

          Medienmitteilung vom 1. Dezember 2016

          Liechtenstein und Monaco paraphieren Doppelbesteuerungsabkommen

          Am 30. November 2016 hat die liechtensteinische Steuerverwaltung ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen mit Monaco paraphiert. Die Paraphierung ist der erfolgreiche Abschluss der im Mai 2015 aufgenommenen zwischenstaatlichen Verhandlungen. Das paraphierte DBA orientiert sich am internationalen OECD-Standard und berücksichtigt die im Oktober 2015 veröffentlichten Ergebnisse des BEPS-Projektes der OECD und der G20-Länder, welches sich gegen die Steuervermeidung im grenzüberschreitenden Kontext richtet.

          Das gemeinsame Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Liechtenstein und Monaco bezweckt, die Rechtssicherheit von Investoren zu erhöhen und die enge Zusammenarbeit weiter zu stärken. Das DBA regelt insbesondere auch die abkommensrechtliche Behandlung von Vermögensstrukturen, Investmentfonds und Immobilien. Durch das Abkommen wird die Attraktivität für gegenseitige Investitionen zwischen Liechtenstein und Monaco erhöht. Für Liechtenstein ist dies ein weiterer Schritt im konsequenten Aufbau eines weltweiten DBA-Netzwerkes.

          Der Abkommenstext wird nach der Unterzeichnung veröffentlicht.

            Medienmitteilung vom 30. Juni 2015

            Verhandlungen über Doppelbesteuerungsabkommen mit Monaco aufgenommen

            Die Regierung hat in Ihrer Sitzung vom 30. Juni 2015 entschieden, mit dem Fürstentum Monaco Verhandlungen über ein Doppelbesteuerungsabkommen aufzunehmen. Als Basis für die Übereinkunft dient das Musterabkommen der OECD. Das Abkommen soll ausserdem eine Klausel zum Informationsaustausch gemäss dem internationalen Standard enthalten. Es ist geplant, die Verhandlungen im ersten Halbjahr 2016 abzuschliessen.

            Liechtenstein und Monaco pflegen seit einiger Zeit enge Beziehungen, die 2009 durch ein Abkommen zum Austausch von Steuerinformationen (TIEA) weiter unterstrichen wurden. Beim Abschluss des TIEA äusserten bereits beide Seiten die Absicht, DBA – Verhandlungen aufzunehmen.

            Das gemeinsame Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Liechtenstein und Monaco bezweckt, die Rechtssicherheit von Investoren zu erhöhen und die enge Zusammenarbeit weiter zu stärken. Dies ist Teil der intensiven Arbeiten seitens der Regierung, das liechtensteinische Netzwerk von Doppelbesteuerungsabkommen innerhalb und ausserhalb Europas auszubauen.

              Pressemitteilung vom 14. September 2009

              Liechtenstein einigt sich mit Andorra und Monaco auf den Abschluss von Informationsaustauschabkommen

              • OECD-konforme Steuerabkommen (TIEA) mit Informationsaustausch auf Anfrage
              • Aufnahme von Verhandlungen über Doppelbesteuerungsabkommen beschlossen

              Die liechtensteinische Verhandlungsdelegation hat sich sowohl mit der Delegation des Fürstentums Andorra als auch mit derjenigen des Fürstentums Monaco auf den Abschluss eines Informationsaustauschabkommens (TIEA) geeinigt. Die Vertragstexte folgen dem OECD-Musterabkommen und sehen einen Informationsaustausch auf Anfrage vor. Die Unterzeichnung beider Abkommen ist noch vor dem nächsten G20-Gipfel am 24./25. September 2009 geplant. Die Abkommen sollen ab dem Steuerjahr 2010 gelten und treten nach Abschluss der jeweils innerstaatlichen Ratifikationsverfahren in Kraft.

              Als nächsten Schritt hat sich die liechtensteinische Verhandlungsseite mit beiden Delegationen auf den Beginn von Verhandlungen zum Abschluss von Doppelbesteuerungsabkommen geeinigt. Damit führt Liechtenstein seinen eingeschlagenen Weg der internationalen Kooperation in Steuerfragen fort.

              Am 12. März 2009 anerkannte Liechtenstein den OECD-Steuerkooperationsstandard als verbindlich. Seither hat der liechtensteinische Landtag einstimmig das im Dezember 2008 mit den USA abgeschlossene Steuerinformationsabkommen (TIEA) angenommen und damit den Weg zur Implementierung freigemacht. Mit dem Vereinigten Königreich schloss Liechtenstein im August 2009 ein massgeschneidertes Steuerabkommen, das britischen Finanzplatzkunden besondere Konditionen zur steuerlichen Legitimation bietet. Darüber hinaus hat die liechtensteinische Regierung am 26. August 2009 ein OECD-konformes Doppelbesteuerungsabkommen mit Luxemburg und am 2. September ein OECD-konformes TIEA mit Deutschland unterzeichnet. Ebenfalls hat sich Liechtenstein anfangs September mit San Marino auf den Abschluss eines Doppelbesteuerungsabkommens geeinigt. Bereits Anfang des Jahres stimmte Liechtenstein der Umsetzung des OECD-Standards im multilateralen EU-Betrugsbekämpfungsabkommen und damit mit allen 27 Mitgliedstaaten zu. Auch auf bilateraler Ebene befindet sich die liechtensteinische Regierung derzeit mit weiteren Staaten in Verhandlungen über OECD-konforme bilaterale Steuerabkommen.

              Ziel der Regierung ist es, noch im Herbst dieses Jahres mindestens zwölf entsprechende Abkommen abzuschliessen. Die Regierung strebt dabei im Interesse des Wirtschaftsstandorts vor allem auch Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung an.


                Pressemitteilung vom 21. September 2009

                Liechtenstein und Monaco unterzeichnen OECD-Abkommen zum Informationsaustausch in Steuerfragen (TIEA)

                • OECD-konformes Steuerabkommen mit Informationsaustausch auf Anfrage

                Vaduz, 21. September 2009 - Liechtenstein und Monaco haben am heutigen Montag ein Informationsaustauschabkommen (TIEA) unterzeichnet. Der Vertragstext folgt dem OECD-Musterabkommen und sieht ab dem Steuerjahr 2010 einen  Informationsaustausch auf Anfrage vor. Über den Abschluss des Abkommens hinaus haben Liechtenstein und Monaco vereinbart, Verhandlungen zum Abschluss eines Doppelbesteuerungsabkommens aufzunehmen.

                Am 12. März 2009 anerkannte Liechtenstein den OECD-Steuerkooperationsstandard als verbindlich.  Liechtenstein hat bereits mit fünf Partnerländern entsprechende Kooperationsabkommen unterzeichnet und die Verhandlungen mit fünf weiteren Ländern abgeschlossen. Bereits Anfang des Jahres stimmte Liechtenstein der Umsetzung des OECD-Standards im multilateralen EU-Betrugsbekämpfungsabkommen und damit mit allen 27 Mitgliedstaaten zu. Ziel der Regierung ist es, noch im Herbst dieses Jahres mindestens zwölf entsprechende Abkommen abzuschliessen und zu unterzeichnen und darüber hinaus die Verhandlungen über den Abschluss von weiteren Doppelbesteuerungsabkommen voranzutreiben.



                • Regierung
                • Begegnung mit einem Kleinstaat
                • Regierungsmitglieder
                • Adrian Hasler
                • Daniel Risch
                • Mauro Pedrazzini
                • Dominique Hasler
                • Katrin Eggenberger
                • Stellvertreter
                • Mitglieder der Regierung des Fürstentums Liechtenstein seit 1862
                • Ministerien
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