Ministerium für Präsidiales und Finanzen

Abkommenstext, Bericht und Antrag und weitere Details

Den Abkommenstext, Bericht und Antrag und weitere Details finden Sie auf der Homepage der Steuerverwaltung Link.

    Medienmitteilungen

      Medienmitteilung vom 25. November 2016

      Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Liechtenstein und der Schweiz tritt in Kraft

      Nach Abschluss der erforderlichen innerstaatlichen Verfahren kann das Abkommen vom 10. Juli 2015 zwischen dem Fürstentum Liechtenstein und der Schweizerischen Eidgenossenschaft zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen am 22. Dezember 2016 in Kraft treten. Es ersetzt das bisherige Abkommen zwischen Liechtenstein und der Schweiz über verschiedene Steuerfragen vom 22. Juni 1995. Die Bestimmungen des Abkommens kommen ab dem 1. Januar 2017 zur Anwendung.

      Das Abkommen wird zur Vertiefung der guten Wirtschaftsbeziehungen zwischen Liechtenstein und der Schweiz beitragen.

        Medienmitteilung vom 8. März 2016

        Regierung überweist Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Liechtenstein und der Schweiz an den Landtag

        Die Regierung hat in ihrer Sitzung vom 8. März 2016 den Bericht und Antrag an den Landtag zum Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Liechtenstein und der Schweiz genehmigt. Das Abkommen bildet einen wichtigen Meilenstein in der liechtensteinischen DBA-Politik. Liechtenstein schliesst damit ein vollwertiges DBA mit demjenigen Nachbarstaat ab, mit dem die engsten politischen und wirtschaftlichen Beziehungen bestehen. Das DBA folgt den aktuellen Empfehlungen der OECD und trägt der liechtensteinischen und schweizerischen Abkommenspraxis wie auch den engen wirtschaftlichen und politischen Beziehungen Rechnung. Es ist vorgesehen, dass das Abkommen am 1. Januar 2017 in Kraft tritt.

        Zu den wichtigsten Vorteilen des vorliegenden Doppelbesteuerungsabkommens zählt die Vermeidung der Doppelbesteuerung im Bereich der Verrechnungssteuer. Dies bedeutet, dass bei Zinszahlungen die schweizerische Verrechnungssteuer für alle in Liechtenstein ansässigen Personen (Private und Unternehmen) auf null gesenkt wird. Bei Dividenden aus massgeblichen Beteiligungen im Konzern sowie bei Dividenden an liechtensteinische Vorsorgeeinrichtungen ist ebenfalls der Nullsatz vorgesehen. Bei Portfoliodividenden und Dividenden an natürliche Personen wird die schweizerische Verrechnungssteuer von derzeit 35% auf 15% reduziert.

        Bei den Grenzgängern wurde in grossen Teilen die Regelung gemäss dem bestehendem Abkommen übernommen. Grenzgänger werden mit ihrem Arbeitsentgelt und ihren Renten im Ansässigkeitsstaat besteuert, öffentlich Bedienstete im Kassenstaat. Neu wird klargestellt, dass eine Person, welche während eines Jahres an mehr als 45 Arbeitstagen aus beruflichen Gründen nicht an ihren Wohnsitz (Hauptsteuerdomizil) zurückkehrt, nicht als Grenzgänger im Sinne des DBA gilt. Ebenfalls neu ist, dass Liechtenstein von der Schweiz eine jährliche Pauschale von CHF 450‘000 als Ausgleichszahlung für die Nichtbesteuerung der Leistungen aus der betrieblichen Vorsorge (2. Säule) an Nicht-Grenzgänger erhält.

        Obwohl das liechtensteinische Verhandlungsziel betreffend die Grenzgängerbesteuerung (Arbeits- und Renteneinkommen) gegenüber der Schweiz nicht durchgesetzt werden konnte, ist in einer Gesamtbetrachtung festzuhalten, dass das Abkommen im Vergleich zum Status Quo eine deutliche Verbesserung darstellt. Das neue Abkommen bringt für die Wirtschaft, die AHV und Einrichtungen der beruflichen Vorsorge wie auch Privatpersonen grosse Vorteile gegenüber dem geltenden Abkommen. Das DBA verbessert für diese den grenzüberschreitenden Wirtschaftsverkehr mit der Schweiz bzw. die Investitionsmöglichkeiten in der Schweiz.

         

          Medienmitteilung vom 10. Juli 2015

          Regierungschef Adrian Hasler und Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf unterzeichnen Abkommen in Vaduz

          Liechtensteins Regierungschef Adrian Hasler und die schweizerische Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf haben sich am 10. Juli 2015 in Vaduz zu einem Arbeitsbesuch getroffen. Themen des Treffens waren der automatische Informationsaustausch in Steuersachen, die Unternehmensbesteuerung und der Marktzutritt. Die beiden Finanzminister unterzeichneten das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Liechtenstein und der Schweiz sowie das Abkommen über die Elementarschadenversicherung.

          Adrian Hasler und  Eveline Widmer-Schlumpf tauschten sich in einem Arbeitsgespräch über aktuelle bilaterale und internationale finanz- und steuerpolitische Themen aus. Sie diskutierten die jeweiligen Umsetzungsarbeiten für den neuen globalen Standard zu einem automatischen Informationsaustausch sowie die bestehenden und geplanten Entwicklungen zur Unternehmensbesteuerung in der Schweiz und in Liechtenstein. Weitere Themen des Arbeitstreffens waren der Marktzutritt zur EU im Finanzdienstleistungssektor sowie die Währungsunion Schweiz - Liechtenstein.

          Im Rahmen des Arbeitstreffens unterzeichneten Regierungschef Adrian Hasler und Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf zwei Abkommen.

          Doppelbesteuerungsabkommen Liechtenstein - Schweiz

          Das DBA ist ein umfassendes Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung von Einkommen und Vermögen. Es ersetzt das bisherige Abkommen zwischen Liechtenstein und der Schweiz über verschiedene Steuerfragen vom 22. Juni 1995, welches nur die Besteuerung gewisser Einkünfte regelt. Der vorgesehene Informationsaustausch im Wege der Amtshilfe auf Anfrage folgt dem internationalen Standard. Das unterzeichnete DBA ist ein bedeutender Schritt zur Vertiefung der Zusammenarbeit im Steuerbereich mit der Schweiz.

          Zu den wichtigsten Eckwerten des DBA zählt die Vermeidung der Doppelbesteuerung im Bereich der Verrechnungssteuer. Dies bedeutet, dass bei Zinszahlungen die schweizerische Verrechnungssteuer für alle in Liechtenstein ansässigen Personen (Private und Unternehmen) auf Null gesenkt wird. Bei Dividenden aus massgeblichen Beteiligungen im Konzern sowie bei Dividenden an liechtensteinische Vorsorgeeinrichtungen ist ebenfalls der Nullsatz vorgesehen. Bei Portfoliodividenden und Dividenden an natürliche Personen wird die schweizerische Verrechnungssteuer von 35% auf 15% reduziert.

          Bei den Grenzgängern behält der jeweilige Ansässigkeitsstaat das Besteuerungsrecht. Das DBA regelt neu auch die Besteuerung der AHV-Renten, die künftig ausschliesslich im Ansässigkeitsstaat besteuert werden. Die Leistungen der beruflichen Vorsorge unterliegen wie bisher der Besteuerung im Ansässigkeitsstaat des Empfängers. Zur Berücksichtigung der früher nicht als Grenzgänger erwerbstätigen Rentner wird die Schweiz Liechtenstein eine jährliche Ausgleichszahlung leisten.

          Beide Staaten beginnen nun die notwendigen innerstaatlichen parlamentarischen Verfahren zur Genehmigung des Abkommens. Es ist vorgesehen, dass das Abkommen am 1. Januar 2017 in Kraft tritt.

          Abkommen zur Elementarschadenversicherung

          Regierungschef Hasler und Bundesrätin Widmer-Schlumpf bekräftigten die gute und enge Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern im Finanzdienstleistungsbereich und unterzeichneten ein weiteres Abkommen im Versicherungsbereich. Das Abkommen betreffend die durch private Versicherungsunternehmen betriebene Elementarschadenversicherung stellt die Versicherungssolidarität zwischen beiden Ländern wieder her und beseitigt dadurch entstandene Beschränkungen im Bereich der privaten Elementarschadenversicherung. Es nutzt die institutionellen Mechanismen des bestehenden Direktversicherungsabkommens. Das neue Abkommen muss vor seinem Inkrafttreten noch von den Parlamenten der beiden Länder genehmigt werden. Es ist geplant, dass das Abkommen 2016 in Kraft tritt.

          Beide unterzeichneten Abkommen werden auf der Homepage der Regierung veröffentlicht.

            Medienmitteilung vom 5. Februar 2015

            Liechtenstein und die Schweiz paraphieren Doppelbesteuerungsabkommen

            Liechtenstein und die Schweiz haben am 2. Februar 2015 in Bern die Verhandlungen über ein neues Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) abgeschlossen. In beiden Staaten beginnen nun die vorgeschriebenen Verfahren zur Unterzeichnung, die im kommenden Sommer erfolgen soll. Als Inkrafttretensdatum ist der 1. Januar 2017 vorgesehen. Dieser Zeitplan ist allerdings abhängig vom Verlauf der jeweiligen innerstaatlichen Zustimmungsverfahren.

            Das DBA ist ein umfassendes Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung von Einkommen und Vermögen, in Anlehnung an die Empfehlungen der OECD. Es ersetzt das bisherige Abkommen zwischen Liechtenstein und der Schweiz über verschiedene Steuerfragen vom 22. Juni 1995 („Rumpfabkommen“), welches nur die Besteuerung gewisser Einkünfte regelt. Einzelheiten und der Abkommenstext werden zum Zeitpunkt der Unterzeichnung veröffentlicht.

            Zu den wichtigsten Eckwerten der erzielten Vereinbarung zählt die Vermeidung der Doppelbesteuerung im Bereich der Verrechnungssteuer. Dies bedeutet, dass bei Zinszahlungen für alle in Liechtenstein ansässige Personen (Private und Unternehmen) die schweizerische Verrechnungssteuer auf Null gesenkt wird. Bei Dividenden aus massgeblichen Beteiligungen sowie bei Dividenden an liechtensteinische Vorsorgeeinrichtungen ist ebenfalls der Nullsatz vorgesehen. Bei Portfoliodividenden und Dividenden an natürliche Personen wird die schweizerische Verrechnungssteuer von 35% auf 15% reduziert. Damit konnte ein wichtiges Ziel erreicht werden.

            Bei den Grenzgängern behält der jeweilige Ansässigkeitsstaat das Besteuerungsrecht. Damit bleibt die Grenzgängerbesteuerung unverändert. Das DBA regelt neu auch die Besteuerung der AHV-Renten, die künftig ausschliesslich im Ansässigkeitsstaat besteuert werden. Die Leistungen der beruflichen Vorsorge unterliegen wie bis anhin der Besteuerung im Ansässigkeitsstaat des Empfängers. Zur Berücksichtigung der früher nicht als Grenzgänger erwerbstätigen Rentner wird die Schweiz Liechtenstein eine jährliche Ausgleichszahlung von CHF 450‘000 leisten.


            • Regierung
            • Begegnung mit einem Kleinstaat
            • Regierungsmitglieder
            • Adrian Hasler
            • Daniel Risch
            • Mauro Pedrazzini
            • Dominique Hasler
            • Katrin Eggenberger
            • Stellvertreter
            • Mitglieder der Regierung des Fürstentums Liechtenstein seit 1862
            • Ministerien
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